Prozess vertagt: Infantin Cristina von Spanien bekommt Galgenfrist

PALMA DE MALLORCA - Im Prozess gegen die spanische Infantin Cristina, die Schwester von König Felipe VI., und gegen 17 weitere Angeklagte hat das Gericht die Verhandlungen bis zum 9. Februar vertagt. Dies gab die Vorsitzende Richterin am Montagabend in Palma de Mallorca bekannt.

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Bis dahin will das Gericht entscheiden, ob die Anklage gegen die 50-jährige Cristina aufrechterhalten wird. Die Anwälte der Schwester des Königs hatten ebenso wie die Staatsanwaltschaft den Antrag gestellt, das Verfahren gegen die Infantin einzustellen.

Cristina ist angeklagt, ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin Beihilfe zum Steuerbetrug geleistet zu haben. Der Ex-Handballstar Urdangarin ist einer der Hauptangeklagten im Verfahren. Die Anklage legt ihm zur Last, als Chef einer gemeinnützigen Stiftung zusammen mit einem Geschäftspartner rund sechs Millionen Euro unterschlagen zu haben.

Die Infantin steht auf dem sechsten Rang in der Thronfolge. Sie ist in der Geschichte des Königshauses die erste direkte Verwandte eines Königs, die vor Gericht angeklagt ist.

Cristina wanderte nachdem die ersten Anschuldigungen aufkamen nach Genf aus. Dort arbeitet sie für eine Stiftung. (SDA/any)

Publiziert am 12.01.2016 | Aktualisiert am 12.01.2016
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Spaniens Infantin Cristina - die Schwester des aktuellen Königs - und ihr Ehemann Iñaki Urdangarin verlassen das Gericht, nachdem die Richterin den Prozess vorerst vertagt hat. play
Spaniens Infantin Cristina - die Schwester des aktuellen Königs - und ihr Ehemann Iñaki Urdangarin verlassen das Gericht, nachdem die Richterin den Prozess vorerst vertagt hat. KEYSTONE/AP/EMILIO MORENATTI

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