Prozess gewonnen Frau darf trotz Silikon-Brüsten Polizistin werden

GELSENKIRCHEN (D) - Ein Gericht in Gelsenkirchen (D) hat entschieden: Eine Frau (32) mit Brustimplantaten darf nicht grundsätzlich vom Polizeidienst ausgeschlossen werden.

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Das Gericht gab einer Dortmunderin recht: Sie darf trotz Brustimplantaten Polizistin werden (Symbolbild). Keystone

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Ihre Bewerbung als Polizistin wurde 2014 abgeschmettert – wegen ihrer Silikonbrüste. Dies liess eine Dortmunderin (32) aber nicht auf sich sitzen. Sie zog den Entscheid vor Gericht. Und dieses bestätigte ihre Diensttauglichkeit, schreibt das Medienportal «Der Westen». 

Der Grund für die Abweisung damals: Laut einer bundesweiten Polizeiverordnung sind Frauen mit Brustimplantaten wegen erhöhter Verletzungsgefahr nicht geeignet für den Polizeidienst. Die Uniklinik Bonn hatte eigens für den Fall ein Gutachten erstellt: Es bestehe ein gewisses Risiko eines Risses oder einer schmerzhaften Umkapselung – es liege aber unter 20 Prozent.

Das Gericht gab am Mittwoch der Frau nun recht: Die Bewerberin dürfe nicht grundsätzlich wegen ihrer Brustimplantate vom Polizeidienst ausgeschlossen werden. Durch den positiven Entscheid darf die gelernte Krankenschwester nun über Umwege doch noch Polizistin werden. (kra)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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