Proviant für Verhandlungs-Journalisten in Genf Amerikaner brachten Pizza, Russen den Wodka

GENF - Die Marathonverhandlungen zum Syrien-Konflikt zogen sich bis in die Nacht, doch die wartenden Journalisten mussten nicht darben: Sie wurden mit russischem Wodka versorgt, während die US-Delegation für sie Pizza bestellte.

Journalisten-Verpflegung bei Syrien-Verhandlungen: Pizza und Wodka play

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow persönlich lieferte die beiden Flaschen Wodka ab.

AP

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Das Ergebnis ist historisch. Doch die Verhandlungen in Genf zwischen US-Aussenminister John Kerry und seinem russichen Amtskolelgen Sergej Lawrow zur Waffenruhe in Syrien zog sich heute bis in die frühen Morgenstunden hin (BLICK berichtete). Das bedeutet nicht nur für die Vetreter der beiden Delegationen Überstunden, sondern auch für die anwesenden Journalisten aus aller Welt.

Russlands Aussenminister Sergej Lawrow brachte den Medienvertretern in Genf am späten Freitagabend persönlich zwei Flaschen Wodka vorbei. Kurz vor Mitternacht tauchte er im Pressesaal des Hotels auf und überreichte den Journalisten je eine Flasche der Marken «Russian Standard» und «Stolichnaya».

Journalisten-Verpflegung bei Syrien-Verhandlungen: Pizza und Wodka play

Ein Journalist zeigt die beiden Wodka-Flaschen, die Lawrow im Plastiksack hatte.

Keystone/Martial Trezzini

Gleichzeitig wurden mehrere Pizzen an die Medienvertreter verteilt. «Die Pizza ist von der US-Delegation, wir haben den Wodka mitgebracht», sagte Lawrow.

Journalisten-Verpflegung bei Syrien-Verhandlungen: Pizza und Wodka play

Alexander Zorin von der Russen-Delegation verteilt Pizzen, welche die Amerikaner bestellt hatten.

AP

Etwa eine halbe Stunde später verkündeten Lawrow und sein US-Kollege John Kerry dann die Einigung der beiden Länder auf Massnahmen zur Befriedung des Syrien-Konflikts. Am Montag soll demnach eine Waffenruhe in Kraft treten. Beide Seiten stellten zudem eine mögliche militärische Zusammenarbeit in dem Bürgerkriegsland in Aussicht. (SDA/ads)

Publiziert am 10.09.2016 | Aktualisiert am 12.09.2016
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2 Kommentare
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    10.09.2016
    Warum kommt ein Frieden erst jetzt ? Mussten hundertausende sterben, bevor diese beiden sich endlich aufraffen konnten, etwas zu unternehmen ? Eine Schande für die Welt, insbesondere für Amerika und Russland, schon längst die Möglichkeit gehabt hätten, das zu tun, was sie jetzt tun !
  • Beat  Schenker aus Lugano
    10.09.2016
    Alles Gut!

    Glauben tue ich es erst wenn die Waffen wirklich schweigen.