Proteste in San Diego US-Cops erschiessen erneut unbewaffneten Schwarzen

Wieder ist in den USA ein unbewaffneter Schwarzer von Cops erschossen worden. Nach Angaben der Familie soll das Opfer psychisch krank gewesen sein. Die Schwester des Verstorbenen wendet sich mit einem Appell an die Polizei.

In San Diego kam es nach dem Vorfall zu Protesten. play

In San Diego kam es nach dem Vorfall zu Protesten.

Reuters

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Erneut hat eine Polizeistreife in den Vereinigten Staaten einen unbewaffneten Schwarzen erschossen. Die Schwester des Opfers Alfred Olango (†30) hatte die Polizei informiert, nachdem ihr Bruder ziellos umhergerannt sei. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann auf Aufforderung nicht sofort die Hand aus der Hosentasche genommen. Stattdessen habe er mit einem aus der Tasche gezogenen Gegenstand in Richtung der Polizisten gedeutet.

In einem Video, das die Schwester auf YouTube stellte, beschwerte sich die Frau über das Verhalten der Polizei. «Ich habe Euch gerufen, weil ich Hilfe brauchte. Und ihr habt ihn einfach getötet.»

Nach Informationen der Washington Post ist der 30-Jährige aus San Diego mindestens die 716. Person, die im laufenden Jahr von US-Polizisten getötet wurde. In der kalifornischen Stadt kam es zu Protesten. (sda/gru)

Publiziert am 28.09.2016 | Aktualisiert am 02.11.2016
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  • Hugo  Wirz 29.09.2016
    @H. Potter: «in einigen Städten Bürgerkriegsähnliche Zustände. Dann kann man nicht mehr einfach so auf der Strasse flanieren»... Da möchte ich mal fragen: Kann man denn das hier noch? Unsere Strassen sind ja auch schon ziemlich gefährlich geworden, vor allem nachts. Zwar wird hier noch nicht so wild rumgeballert, aber friedliche Zustände haben wir schon lange nicht mehr.
    Unsere Politik steuert die Schweiz je länger je mehr in ein solches Chaos...
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      29.09.2016
      Oh je Herr Wirz: übertreiben Sie da nicht masslos???? Jedenfalls habe ich noch nie eine entsprechende Situation erlebt, auch wenn ich alleine unterwegs bin, habe ich keine Angst.... im übrigen sind es nun mal die Menschen selbst die immer weniger Anstand haben, das ist aber übrigens nationalitätenunabhängig, ich bekomme mehr Unfreundlichkeiten von Schweizern zu hören als von Ausländern und wie man die Leute anspricht, so wird man auch angesprochen!
  • H.  Potter aus Zürich
    28.09.2016
    Die Amis haben ein massives Rassenproblem aber wollen das nicht wahrhaben. Nicht mehr lange und die haben in einigen Städten Bürgerkriegsähnliche Zustände. Dann kann man nicht mehr einfach so auf der Strasse flanieren und die Touristen werden nach und nach auch ausbleiben.
    • Dieter  Frick 29.09.2016
      Diese Schiesserei hat absolut nichts mit Rasse zu tun. Aber ich gebe ihnen recht, dass ein Problem zwischen Schwarz und Weiss besteht. Es ist aber nach jahrelanger Liberaler und Pseudo-Conservativer Politik der Einheit nicht so einfach dies einzugestehen. Wenn zwei inkompatible Gesellschaften zum Zusammenleben gezwungen werden, wäre es das Beste beiden das Selbstbestimmungsrecht zu geben um voneinander getrennt zu leben. Dies ist übrigens eine Forderung der Black Lives Matter Vereinigung.
    • Dieter  Frick 29.09.2016
      Diese Schiesserei hat absolut nichts mit Rasse zu tun. Aber ich gebe ihnen recht, dass ein Problem zwischen Schwarz und Weiss besteht. Es ist aber nach jahrelanger Liberaler und Pseudo-Conservativer Politik der Einheit nicht so einfach dies einzugestehen. Wenn zwei inkompatible Gesellschaften zum Zusammenleben gezwungen werden, wäre es das Beste beiden das Selbstbestimmungsrecht zu geben um voneinander getrennt zu leben. Dies ist übrigens eine Forderung der Black Lives Matter Vereinigung.
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      29.09.2016
      Herr Frick, was soll bitte inkompatibel im Bezug auf Menschen bedeuten? Viele Schwarze sind länger in Amerika zu Hause als Weisse!! Hier geht es nicht um kompatibel oder nicht, sondern schlichtweg um die Einstellung einiger Weissen die immer noch glauben dass Schwarze minderwertig sind und das IST Rassismus! Man sieht in den Afro-Amerikanern immer noch die Sklaven von damals! Wenn es nicht so wäre müssten auch Latinos oder Asiaten gleichermassen getötet werden!!!
    • Dieter  Frick 29.09.2016
      Die «Sklaven von damals» ist ein alter Hut. Niemand der heute am Leben ist, wurde als Sklave oder Sklavenhalter geboren. Betrachtet man solche Vorfälle, gibt es zahlreiche, bei denen der Polizist nicht weiss war. Bei Freddie Gray z.B. waren 3 von 6 Beamten schwarz in einer Stadt mit schwarzem Polizeichef und Bürgermeister. Der Fall wurde von einer schwarzen Staatsanwältin untersucht. Trotzdem ist es Rassismus? Ihre Frage, würde ich Ihnen gerne beantworten, leider ist die Textbox zu klein dafür.