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Die protestantischen Fans des schottischen Vereins Glasgow Rangers freuten sich über den 3:0 Sieg ihrer Mannschaft am Samstag. Sie verfolgten das Spiel in einem Pub im nordirischen Coleraine und tranken reichlich Alkohol.
Im Siegesrausch fuhren über 20 Anhänger der Mannschaft in den katholischen Teil der Stadt. Mit Stöcken bewaffnet, seien die Männer auf die ersten Personen losgegangen, die ihnen über den Weg gelaufen seien, erklärte ein ehemaliger Polizist.
Zu Tode geprügelt
Eines der Opfer war Kevin McDaid (49). Er wurde von den fanatischen Protestanten solange mit den Stöcken traktiert, bis er an seinen Verletzungen starb. Auch seine Frau und sein Nachbar erlitten Verletzungen. Der Zustand des Nachbarn wird als kritisch beschrieben.
Die Polizei nahm gestern sechs Verdächtige fest. Zudem appellierte sie an die katholische Bevölkerung in Coleraine, keine Vergeltung zu üben. Vermutlich sei die verbotene Untergrundorganisation «Ulster Defence Association» für die Gewalttat verantwortlich. (gca)