Protest gegen Lebensbedingungen Dutzende Flüchtlinge besetzen Unterkunft in Spanien

Dutzende Flüchtlinge haben im Süden der spanischen Hauptstadt Madrid aus Protest gegen ihre Lebensbedingungen das Dach ihrer Unterkunft besetzt.

In Spanien besetzen Flüchtlinge Dach ihrer Unterkunft aus Protest play

Die Flüchtlinge riefen «Freiheit, Freiheit».

AFP

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30 bis 40 Flüchtlinge befänden sich auf dem Dach des Abschiebezentrums. Die Polizei bemühe sich um Vermittlung, sagte ein Sprecher des Rathauses in Aluche in der Nacht zu Mittwoch. Madrids Bürgermeisterin Manuela Carmena bot sich als Vermittlerin an, sollten die örtlichen Behörden sie bitten.

Eine Gruppe von Flüchtlinge versammelte sich vor dem Heim und rief «Freiheit, Freiheit». Verschiedene Menschenrechtsgruppen fordern seit langem die Schliessung der Abschiebezentren (CIE) wegen der schlechten Lebensbedingungen der dort untergebrachten Ausländer. Laut der Hilfsorganisation SJM passierten 2015 rund 6500 Migranten die sieben Abschiebezentren des Landes.

Eigentlich sind die Zentren für Ausländer ohne gültigen Aufenthaltstitel vorgesehen, die abgeschoben werden sollen. SJM fand in den Zentren aber auch Kranke, Minderjährige, Asylbewerber und Opfer von Menschenhandel. Anfang Oktober waren 67 Migranten aus einem Abschiebezentrum in Sangonera bei Murcia ausgebrochen, nachdem sie Polizisten attackiert und mit Feuerlöschern die Türen aufgebrochen hatten. (sda)

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 19.10.2016
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4 Kommentare
  • Markus  Herger aus Root
    19.10.2016
    Die schlechten Lebensbedingungen in den Abschiebezentren so so.
    Dann waren die Lebensbedingungen in der Heimat besser ? Ok, dann freuen sie sich wahrscheinlich auch wieder nach Hause zu kommen.

    Diese Leute haben ein komplett falsches Bild von Europa und kommen mit einer Erwartungshaltung die definitiv zu massiven sozialen Konflikten führt. Kein Wunder haben wir eine anti - Flüchtlingsreaktion, wenn diese Art von Flüchtling kaum an einem sicheren Ort erst mal die Lebensbedingungen kritisiert
    • Robert  Metzger aus Kaiseraugst
      19.10.2016
      Ja was meinen sie weshalb viele von denen vor allem diese Eritreer Probleme in ihren Ländern haben? Diese Menschen kritisieren immer und überall und machen sich so unbeliebt. Und in gewissen Ländern muss man halt mit Strafen rechnen die zu Recht ausgesprochen werden. Von wem laufen diese Afrikaner eigentlich weg, etwa vor dem Gesetz? Militär-Verweigerer, Personen die nicht zu ihrem Staat stehen, oder helfen wollen?
  • Marco  Goby 19.10.2016
    Eine Frechheit! Sollen froh sein, dass sie überhaupt eine sichere (!) Unterkunft haben und nicht noch Ansprüche stellen. Je nach Herkunftsland müssten sie in ihrer Heimat noch um ihr Leben fürchten!
    Aber offensichtlich wird ein gewisser Standard von den Immigranten bereits als selbstverständlich angesehen!
  • Hans  Müller aus Bern
    19.10.2016
    Weshalb machen sie dies nicht zu Hause gegen ihre Regierung die sie ja auch nicht gut behandelt?