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Bernard Debré hält die Schweinegrippe für ungefährlich. (AP)
Der Pariser Medizin-Professor und Abgeordnete Bernard Debré hat sich in scharfer Form von der aktuellen Hysterie um die Schweinegrippe distanziert. Die Schweinegrippe sei weniger gefährlich als die saisonale Grippe. «Deshalb muss man jetzt mal einen Punkt machen», fordert er im «Journal de Dimanche».
«Das ist und bleibt ein Grippchen!», sagt Debré. Es ist nicht vergleichbar mit schlimmen Krankheiten wie dem Ebola-Fieber. Im übrigen hätten die staatlichen Stellen bereits begonnen, die Vorsichtsmassnahmen herunterzuschrauben. Die mutmasslichen Schweinegrippe-Kranken würden mit simplen Schmerzmitteln behandelt.
Dass auch in den Regierungen eine weit verbreitete Angst vor einer grossen Epidemie herrscht, führt Debré auf das wilde «Gestikulieren» der Weltgesundheits-Organisation (WHO) zurück. «Die täglichen Communiqués der WHO haben zu einer Übermedialisierung geführt. Er halte es jedoch für überflüssig, die Bevölkerung verrückt zu machen. (gca/SDA)
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