Prinz William mischt sich in die Politik ein Nein zum Brexit!

Mitgliedern des britischen Königshauses, schon gar nicht Thronfolgern, ist es nicht erlaubt, sich politisch zu äussern. Wenn es aber brennt, lassen sie ihre Meinung durchblicken. Aktuellster Fall: Prinz William.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Während es die Briten von Prinz Charles gewohnt sind, dass er sich in politische Angelegenheiten einmischt, ist es das erste Mal, dass Prinz William dies tut.

In einer Rede vor britischen Diplomaten sagte Prinz William, dass «in einer immer turbulenter werdenden Welt, unsere Fähigkeit uns mit anderen Nationen zu verbünden, essenziell» sei.

Der Hintergrund: Morgen Donnerstag werden die Staats- und Regierungschefs in Brüssel über die Extra-Wünsche Grossbritanniens bei einem Verbleib in der EU debattieren. Und voraussichtlich einen Deal absegnen.

Dies wäre im Sinne von Prinz William: Er bekräftigte, dass Grossbritannien stets eine offene Nation mit einer «langen und stolzen Historie in Sachen Allianzen schmieden» sei. Die Zusammenarbeit mit anderen Ländern sei ein «Pfeiler unserer Sicherheit und unseres Wohlstands».

Obwohl Prinz Williams Büro bestreitet, dass sich der Prinz in die aktuelle Debatte einschalten wollte – die Worte und der Zeitpunkt scheinen mit Bedacht gewählt worden zu sein. 

William hat den Tanz auf dünnem Eis von den Besten gelernt: Da sich auch die Queen nicht in politische Angelegenheiten einmischen darf, musste sie sich extrem zurückhalten als sich ihr geliebtes Schottland kürzlich von Grossbritannien abspalten wollte. Ihr einziger Kommentar kurz vor der Abstimmung brachte manchen Rebell zur Besinnung: «Nun, ich hoffe, dass die Menschen sich die Konsequenzen ihrer Entscheidung gut überlegen.» (any)

Publiziert am 17.02.2016 | Aktualisiert am 17.02.2016
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8 Kommentare
  • Markus  Immer aus Anse aux Pins
    17.02.2016
    Nein Herr Merk (el) für die EU und Deutschland haben sehr viele hier, ich würde sagen die Mehrheit, keinen Respekt und auch kein Verständnis mehr! Genau so wie Sie keinen Respekt vor der einzigen direkten Demokratie der Welt haben und erst noch einer erfolgreichen. Als US Satellit müssen sie ja so dumm sein und in Russland, das von Euch Deutschen mehrfach überfallen wurde, als Feind ansehen. Die Landkarte sollte Ihnen zeigen mit welchen Ländern Europa freundschaftliche Beziehungen haben sollte.
  • Karin  Schwegler 17.02.2016
    Logisch kann es dem Prinzen egal sein ob mit oder ohne EU. Seine Familie hat genug Geld zusammen geklaut umd nie einen Finger rühren zu müssen. Aber reisen geht halt besser mit der EU als ohne.
  • Berni  wittwer aus Buchs
    17.02.2016
    Hat dieser Lausejunge plötzlich Angst um seine Apanage ???
    Geht den Royals langsam der "Fludi" aus, oder was ???
    Die Gauner-Briten haben lange genug Ihre Insel vermögend gemacht mit Ihren Enklaven in Übersee !!!
  •   17.02.2016
    Williams ist nur eine weiterer gekaufter der EU! Die verlieren alle Kohlen wegen der EU was der einzige Grund ist sich noch für einen Verbleib in der EU einzusetzen! alles Schlammschlägerei auf höchster Ebene und Manipulation der Bevölkerung...
  • Markus  Immer aus Anse aux Pins
    17.02.2016
    Die Briten werden seit Jahrzehnten von den Royals (eigentlich ein Deutscher Raub-Clan) belogen und ausgenommen wie Weihnachtsgänse! Cameron selber ist ein EU-Agent! Was nun wenn die Briten für ein Brexit stimmen werden? Es ist ja nur eine Konsultationsabstimmung!
    • Holger  Merk 17.02.2016
      Genau Jahrzehnte und Raub-Clan. Teilweise schon ultra dämlich was hier abgelassen wird! Die britische Monarchie mit deutschen Wurzeln geht bereits auf das Haus Hannover im Jahr 1714 zurück. Auch davor gab es schon verbindungen beider Länder. Etwas mehr Respekt bitte, auch wenn das aus der Schweiz für Europa ja mittlerweile nicht mehr zu erwarten ist, lieber für ex Kommunisten in Russland Verständnis zeigen oder SVP Besuche im Iran abhalten. Viel Spass weiterhin!