Larry Flynt Porno-König bietet eine Million für Romneys Steuer-Erklärung

  • Publiziert: 08.09.2012
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Mit diesem Inserat sucht Flynt Romney-Whistleblower.

LOS ANGELES - Datendealer an die Arbeit! Der Porno-König Larry Flynt setzt eine Belohnung von einer Million Dollar aus für Informationen über das Finanzgebaren von Präsidentschaftskandidat Mitt Romney.

Larry Flynt, der steinreiche Herausgeber des Porno-Magazins Hustler und zahlreicher ähnlicher Publikationen, kann die republikanischen Herausforderer von US-Präsident Obama nicht ausstehen. Beim texanischen Ex-Kandidaten Rick Perry versuchte es Flynt im November noch auf die klassische Tour. Er schrieb öffentlich eine Million Dollar aus für Informationen über eine aussereheliche Affäre des Gouverneurs.

Beim jetzt offiziellen Herausforderer Obamas, Mitt Romney, musste Flynt die Strategie ändern: Um den Mormonen politisch zu erledigen, setzt er eine Belohnung von einer Million Dollar «in cash» aus für Informationen über «unveröffentlichte Steuererklärungen und/oder Details zu seinen Offshore-Vermögen, Bankkonten und Geschäftsbeziehungen».

In ganzseitigen Inseraten werde Flynt morgen in der Sonntagsausgabe der «Washington Post» und am Dienstag in «USA Today» sein Angebot veröffentlichen, schreibt das Newsportal «The Hollywood Reporter».

«Was versteckt er?», fragt der Porno-Unternehmer im Inserat. Mittels Telefon-Hotline oder E-Mail können sich Informanten vertraulich melden. Mitt Romney, der ehemalige Chef der Investmentfirma Bain Capital, weigerte sich bisher seine Einkommensdaten der vergangenen fünf Jahre zu veröffentlichen. Bisher deckte er nur die Steuererklärung für das Jahr 2010 auf.

Das Wahlkampfteam von Obama wirft ihm in TV-Spots ausserdem vor, sein Geld in Steueroasen in der Karibik zu horten. Auch ein ehemaliges Bankkonte in der Schweiz wurde zum Wahlkampfthema.

Hacker behaupteten wiederholt, sie besässen geklaute Steuerdaten von Romney. In einem Fall verlangten sie sogar «eine Million Bitcoins» für die Informationen, wie die NZZ berichtet. Der Kurs der elektronischen Währung sei nach der Ankündigung gleich um  sechs Prozent gestiegen. Fragt sich nur, ob Larry Flynt bereit ist, seine Million in cash in Bitcoins umzuwandeln. (bih)

 

Beliebteste Kommentare

  • Stefan  Lienhard , beinwil am see
    Das täte Larry Flint ja gerne. Wenn nicht ständig irgendwelche rechten, scheinheiligen Republikaner gegen etwelche Publikationen aus dem Hause Flint, die im übrigen in Europa als völlig harmlos gelten, klagen würden.
  • Tremp  Joe
    Romney hat alle legal verlangten Steuererklaerungen abgegeben., also gut, wenn alles so Legal ist sollte er es auch zeigen können...
    • 08.09.2012
    • 33
    • 9

Alle Kommentare (6)

  • Tremp  Joe
    Romney hat alle legal verlangten Steuererklaerungen abgegeben., also gut, wenn alles so Legal ist sollte er es auch zeigen können...
    • 08.09.2012
    • 33
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  • Willy   Nuesch , Oranjestad
    Das Inserat sagt dass die Million wird aber nur bezahlt wird
    wenn sich das Dokument "als wahr" beweist und dann auch noch publiziert wird.
    • 08.09.2012
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  • Stefan  Lienhard , beinwil am see
    Das täte Larry Flint ja gerne. Wenn nicht ständig irgendwelche rechten, scheinheiligen Republikaner gegen etwelche Publikationen aus dem Hause Flint, die im übrigen in Europa als völlig harmlos gelten, klagen würden.
  • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
    Typisch, wie die Linken versuchen unter der Guertellinie gegen Romney vorzugehen. Romney hat alle legal verlangten Steuererklaerungen abgegeben. Wenn er das nicht gemacht haette, koennte er schon gar nicht im Wahkampf antreten. Larry Flint soll sich um seine Porno Industrie kuemmern, als um dem Wahlkampf.
    • Andy  Haeusler , Dielsdorf , via Facebook
      ... und wenn er das gemacht hätte, dann würde Larry Flint auch keine Million für die entsprechenden Infos ausschreiben!
      • 08.09.2012
      • als Kommentar auf Ewald  Rindlisbacher , Grayland
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    • mats  armstrong
      "Unter der Guertellinie?"
      Dort ist aber sehr schwer viel Geld zu verstecken!
      Was Romney unter der Guertellinie hat oder nicht hat interessiert mich nicht. Seine Ehrlichkeit als Steuerzahler hingegen SEHR.
      • 08.09.2012
      • als Kommentar auf Ewald  Rindlisbacher , Grayland
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