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Patrick Pogan ist kein Polizist mehr, dafür vielleicht bald ein Knasti. Zumindest auf Bewährung. Am 25. Juli 2008 brachte der damalige Rekrut des New York Police Departments einen Velofahrer zu Fall: Christopher Long legte im Namen der Zweirad-Demo «Critical Mass» den Verkehr in der Innenstadt lahm.
Als die Velo-Freaks auf dem Times Square aufkreuzen (siehe Video), lässt Pogan ein paar von ihnen passieren. Dann verlässt er die Strassenmitte langsam – und rammt Long plötzlich mit einem wüsten Body-Check vom Drahtesel. Ein Tourist filmt die Attacke vom Trottoir aus.
Pogan behauptete nach dem Zwischenfall, er habe den Velofahrer anhalten und büssen wollen, weil er freihändig fuhr. Dies, nachdem er ursprünglich aussagte, der Mann sei mit Absicht in ihn gefahren und habe ihn umgerissen.
Long hingegen beharrte auf der Version, die mittlerweile über 2 Millionen Zeugen auf Youtube gesehen haben. Das Video entlastete den Velofahrer vom Vorwurf, den Polizisten angegriffen zu haben. Der nicht ernsthaft verletzte Long bekam sogar noch 65000 Dollar Gerichtskosten von der Stadt zurückbezahlt.
Das Verhältnis zwischen der New Yorker Polizei und Fahrrad-Aktivisten geriet schon 2004 aus dem Tritt: Bei einem ähnlichen Velo-Auflauf wurden vier Jahre vor der Times-Square-Attacke mehr als 260 Demonstranten verhaftet. (dip)
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Die entscheidende Szene: Pogan reisst Long vom Velo zu Boden.