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Bruch der Nasenscheidewand, eine aufgeplatzte Lippe und zwei kaputte Zähne nach der Attacke durch Massimo Tartaglia (42) und seinem Dom-Souvenir. Deswegen muss Silvio Berlusconi nach dem Rat seiner Ärzte dem politischen Parkett mindestens zwei Wochen fern bleiben.
Der 73-Jährige dürfe das Spital zwar morgen verlassen, müsse in den nächsten 14 Tagen jedoch «wichtige öffentliche Aktivitäten» ruhen lassen, teilte Berlusconis Arzt Alberto Zangrillo in Mailand mit.
Der italienische Ministerpräsident müsse zudem sein Arbeitsprogramm drastisch reduzieren. Nach der Attacke hatte Berlusconi bereits seine Reise zum Weltklimagipfel in Kopenhagen abgesagt.
Priester: Er hat ihm verziehen
Laut der Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera» soll Berlusconi seinem Angreifer bereits vergeben haben. Das versicherte der italienische Priester Luigi Verze, ein enger Freund Berlusconis: «Er hat dem Täter schon verziehen, ich würde mich nicht wundern, wenn er schon ein Treffen mit ihm plant.»
Tartaglia hatte Berlusconi gestern Abend einen Entschuldigungs-Brief zukommen lassen und sein «tief empfundenes» Bedauern über «die feige und unbedachte Tat» zum Ausdruck gebracht (Blick.ch berichtete).
Tartaglia hatte dem Regierungschef am Sonntag bei einer Wahlveranstaltung in Mailand eine Souvenir-Nachbildung des Mailänder Doms ins Gesicht geworfen. Er könnte dafür für einige Monate ins Gefängnis kommen. (SDA/gux)