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Weil er keine andere Möglichkeit sehe, den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu stoppen, wolle Präsident Bush zu den Waffen greifen. Und zwar zu drastischen. Das berichtete das angesehene Magazin «The New Yorker» in seiner April-Ausgabe. Dem Bericht zufolge schrecke Bush auch vor massiven Bombenangriffen und sogar dem Einsatz von Atomwaffen nicht zurück. So genannte «Bunker Vusters» sollen die unterirdische Uran-Anreicherungsanlage Natans zerstören.
Bush und seine Berater hielten den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad für einen potenziellen zweiten Adolf Hitler, sagte ein ehemaliger ranghoher US-Geheimdienstvertreter dem «The New Yorker»-Reporter Seymour Hersh. «Das ist der Name, den sie für ihn benutzen». Präsidenten Ahmadinedschad beharrt auf dem Atomprogramm, das rein zivilen Zwecken dienen soll. Bush hingegen ist überzeugt, dass die Mullahs nur «die Bombe» wollen.
Durch die US-Angriffe, so die Überlegungen, werde die Regierung in Teheran «diskreditiert». Es käme zum Sturz durch das Volk. Die Planungen für den Einsatz seien bereits «umfangreich» und «hektisch». Doch laut Journalist Hersh gibt es auch warnende Stimmen. Teile des Militärs seien gegen einen solchen Einsatz und haben offenbar bereits mit ihrem Rücktritt gedroht.
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Wenn Mahmud Ahmadinedschad seinen Präsidenten-Sessel nicht räumt, könnte es US-Bomben auf Iran hageln. (Keystone)