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Der Lehrer aus Kanada mit dem Codenamen «Vico» war von Interpol mit einem weltweiten Zeugenaufruf via Internet gesucht worden. Im Oktober 2007 wurde er in Thailand aufgespürt (Blick.ch berichtete).
Jetzt wurde er für schuldig befunden, einen 13-jährigen Knaben entführt und missbraucht zu haben. Dafür kassierte er drei Jahre und drei Monate Gefängnis. Plus umgerechnet knapp 2000 Franken Busse.
Beim Verlassen des Gerichtssaales grinste der Mann nur, er sagte aber nichts. Christopher Paul Neil war während des ganzen Prozesses mit seinem frechen Verhalten aufgefallen. Seinen Spitznamen hatte er bekommen, weil sein Gesicht im Internet unkenntlich gemacht hatte. Aber Spezialisten des deutschen Bundes-Kriminalamts hatten ihn identifiziert.
«Vico» werden auch Vergehen an Kindern in Kambodscha und Vietnam vorgeworfen. In Thailand wird er ausserdem beschuldigt, auch den 9-jährige Bruder seines 13-jährigen Opfers missbraucht zu haben. (SDA/snx)