
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Sarah Palin hält nicht viel von Umweltschutz und will lieber in grossem Umfang nach Erdöl bohren. (Keystone)
Obamas Vorhaben sei eine «unglaubliche Gefahr» für die US-Wirtschaft, schrieb Palin in einem heute in der Tageszeitung «Washington Post» veröffentlichten Beitrag. Der Plan untergrabe den Wiederaufbau der Wirtschaft und füge ihr langfristig Schäden zu, schrieb die erzkonservative Republikanerin, die Anfang Juli überraschend den Rücktritt als Gouverneurin von Alaska angekündigt hatte (Blick.ch berichtete).
«Wir müssen in eine neue Richtung vorstossen», schrieb die 45-Jährige. Dabei schweben ihr eine intensivere Erdölförderung und ein stärkerer Rückgriff auf heimische Energieressourcen vor. Wirtschaftswachstum und Energieunabhängigkeit seien möglich, «wenn wir verantwortungsvoll die Rohstoffe nutzen, die Gott uns im amerikanischen Boden geschenkt hat».
Obamas Klimaplan, der bereits im Repräsentantenhaus angenommen wurde und nun noch vom Senat verabschiedet werden muss, zielt auf eine Verminderung des CO2-Ausstosses. Doch der sogenannte «Green new deal» soll auch die Wirtschaft ankurbeln, indem er neue Arbeitsplätze m Bereich der erneuerbaren Energien schafft. Zudem will Obama die Abhängigkeit der USA von Energie-Importen vermindern.
Palin, die an der Seite von John McCain den Einzug ins Weisse Haus verpasste, werden grosse politische Ambitionen nachgesagt. Sie gilt als mögliche Kandidatin für das Präsidentenamt bei den Wahlen 2012. (SDA/hhs)