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Der Dreimaster «Le Ponant», ein Luxus-Kreuzfahrtschiff der französischen Reederei CMA CGM segelt vor der somalischen Küste. Von den Seychellen herkommend will «Le Ponant» durch den Suez-Kanal das Mittelmeer erreichen.
Doch im Golf von Aden wird die Reise jäh unterbrochen: Piraten attackieren das Boot, entern es und nehmen die Besatzung gefangen. Passagiere befinden sich nicht an Bord, wie «LExpress» schreibt.
Im Krisenzentrum in Paris laufen jetzt die Drähte heiss. Ein Task Force versucht, die überwiegend französischen Seemänner frei zu bekommen. Bisher ist allerdings noch nicht bekannt, welche Forderungen die Piraten stellen. Verteidigungsministern Hervé Morin schloss im französischen Radio einen Militäreingriff nicht aus.
Die Küste vor Somalia und generell der gesamte Golf von Aden zwischen der arabischen Halbinsel und dem Horn von Afrika sind berüchtigt für Piratenüberfälle. Auch Patrouillenboote der US-Marine schrecken die meist schwer bewaffneten Täter nicht ab.
Erst vor wenigen Wochen hatten Piraten einen dänischen Frachter gegen eine hohe Lösegeldzahlung aus ihrer Gewalt entlassen. Somalische Behörden hatten damals kritisiert, die Zahlung von Lösegeld ermutige nur neue Fälle von Seeräuberei.. (bih)
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Dreimaster der Luxus-Klasse: «Le Ponant» befindet sich in der Gewalt von Piraten. (AP)