Philippinen - USA USA wollen Erklärung von philippinischem Präsidenten einfordern

Washington – Die USA haben mit Befremden auf Aussagen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte reagiert, er wolle mit dem langjährigen Verbündeten brechen. Die US-Regierung will nach den Worten eines Aussenministeriumssprechers eine Erklärung verlangen.

Nach Bruch: USA wollen Erklärung von Philippinen-Präsident Duterte play
Der umstrittene Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte, soll gegenüber den USA erklären, was er mit seiner beabsichtigten Abkehr von den USA meint. Das fordert das US-Ausseministerium. KEYSTONE/EPA POOL/WU HONG / POOL

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Genf, Sydney, Washington Frauen marschieren gegen Trump
2 Trump schockierte Experten «Die radikalste Antrittsrede aller Zeiten!»
3 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Die Regierung wolle wissen, «was der Präsident genau sagen wollte, als er von einer Trennung von den USA sprach», sagte der Sprecher des US-Aussenministeriums, John Kirby, am Donnerstag in Washington. Die Ankündigung Dutertes sei «nicht klar».

Duterte hatte bei seinem Besuch in Peking am Donnerstag seine «Trennung von den USA» verkündet. Die Beziehungen zur früheren Kolonialmacht sind seit Dutertes Amtsantritt deutlich abgekühlt. Dieser beleidigte bei seinem Besuch in Peking erneut US-Präsident Barack Obama als «Hurensohn».

Die Äusserungen Dutertes seien «auf unerklärliche Weise der sehr engen Beziehung entgegengesetzt, die wir auf allen Ebenen zum philippinischen Volk und zur Regierung haben», sagte Kirby. Er verwies darauf, dass der für Asien zuständige Vize-Aussenminister Daniel Russel am kommenden Wochenende eine lange geplante Reise nach Manila unternehme.

Duterte hatte bereits in der Vergangenheit gedroht, gemeinsame Militärübungen mit den USA zu beenden. Die gemeinsamen Patrouillen mit den USA im Südchinesischen Meer sind bereits vorläufig ausgesetzt.

Stattdessen setzt der umstrittene philippinische Staatschef offenkundig auf eine weitere Annäherung an China. Er reiste mit einer Delegation von 400 Geschäftsleuten nach Peking, wo er bereits an der Unterzeichnung von 13 bilateralen Verträgen teilnahm. (SDA)

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 21.10.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden