Welpen-Killerin Peta setzt Kopfgeld auf Tierquälerin aus

  • Publiziert: 01.09.2010, Aktualisiert: 20.01.2012

MÜNCHENBUCHSEE - 2000 Dollar will die Tierschutz-Organisation Peta für Hinweise auf die Identität der Welpen-Killerin zahlen. Derweil machte sich der Internet-Mob daran, ein deutsches Mädchen zu verfolgen.

Todesdrohungen, Gewalt, Aggression – im Internet kramt ein Mob tief unten in der Seele, um Ausdrücke für den Abscheu zu finden, den sie gegenüber der Welpen-Killerin empfinden. «Tötet diese Schl***!» oder «in der Hölle soll sie schmoren!» gehören noch zu den harmloseren Beispielen. Viele versuchen, die Identität der Welpen-Killerin herauszufinden (Blick.ch ).

Die Fahndung unterstützt nun auch die Tierschutzorganisation Peta. Auf ihrer Homepage setzte sie 2000 Dollar Kopfgeld auf Hinweise aus, die zur Ergreifung und Bestrafung des unbekannten Mädchens führen. Diese schockte nicht nur Tierfreunde mit einem , in dem sie herzzerreissend winselnde Welpen kaltblütig in einen Fluss wirft.

«Tierquäler sind Feiglinge. Sie gehen gegen die wehrlosesten Geschöpfe vor, die es gibt», sagt Martin Mersereau von Peta gegenüber «CNN». Das Video zeige eine «abscheuliche Tat». Dieser Meinung sind viele Menschen rund um den Globus. So wurde nebst den Aktivitäten des Internet-Forums «4chan», deren User zwei Mädchen ausfindig machen, die äusserlich der Täterin ähneln, auch eine Facebook-Seite aufgeschaltet.

Hemmungslos stellen dort verschiedene User private Daten mutmasslicher Täterinnen online. Gestern waren es zwei Mädchen aus Bosnien-Herzegowina, heute musste eine 19-jährige Deutsche daran glauben. Ihre Adresse, ihre Telefonnummer, die Adresse ihrer Schule – alles wurde mit ein paar Klicks sichtbar gemacht. Hasserfüllte Mitglieder der Gruppe kündigten bereits an, ihr böse Nachrichten schicken zu wollen. (num)

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