Pentagon bestätigt Propaganda-Chef des IS tot

Das US-Verteidigungsministerium ist sich nun sicher, dass der Propagandachef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Mohammed al-Adnani, tot ist. Der gegen Al-Adnani gerichtete Luftangriff vom 30. August habe seinen Zweck erfüllt.

US-Pentagon bestätigt Tod des IS Propaganda-Chefs Mohammed al-Adnani play
Ist über den Jordan: IS-Sprecher Abu Muhammed al-Adnani wurde bei einem Luftangriff getötet. (Archivbild) KEYSTONE/AP SITE Intel Group

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Genf, Sydney, Washington Frauen marschieren gegen Trump
2 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder überlebten...
3 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
111 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

Das teilte Pentagon-Sprecher Peter Cook am Montag mit. Die Terrormiliz hatte den Tod ihres Führungsmitgliedes noch am selben Tag bekannt gegeben. Russland beanspruchte den Luftangriff wenig später für sich. Auch die USA sagten, sie hätten Al-Adnani angegriffen, waren aber zurückhaltend mit einer Bestätigung des Todes.

Al-Adnani, der 1977 in der syrischen Provinz Idlib geboren wurde, war eines der Gründungsmitglieder des IS. Nach der Eroberung grosser Gebiete in Syrien und Irak rief er im Juni 2014 in einer Audiobotschaft das «Kalifat» des IS aus und erklärte IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi zum Kalifen.

Al-Adnani war als IS-Sprecher die Stimme der Terrororganisation. Er rief in Audiobotschaften Anhänger und Sympathisanten im Westen zu Anschlägen auf. Die Denkfabrik The Soufan Group bezeichnete ihn als zweithöchstes Mitglied der Miliz.

Nach Erkenntnissen westlicher Geheimdienste war al-Adnani auch direkt an der Planung von Anschlägen in Europa beteiligt, etwa in Paris, Brüssel und am Instanbuler Flughafen. Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt.

Publiziert am 13.09.2016 | Aktualisiert am 13.09.2016
teilen
teilen
111 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

6 Kommentare
  • Surya  Suryata 13.09.2016
    Wie oft soll der dann noch sterben? Wetten innerhalb eines Jahres stirbt der noch einmal; wie so viele vor ihm!
  • Bernhard  Huber aus Zürich
    13.09.2016
    Das wichtigste Ziel ist für ich, dass wir hier nicht von diesen Verbrechern unterwandert werden.
  • Heidi  Engel , via Facebook 13.09.2016
    Bravo weiter so!!! sollche Schlächter die Unschuldige Menschen Hinrichten,
    muss man aus dem Weg Schaffen!!!
  • Thomas  Zürcher 13.09.2016
    Wann immer ein führendes IS Mitglied getötet wird herrscht Freude und Genugtuung.Aber solche Tötungen lösen meistens eine Gegenreaktion aus wie die Vergangenheit zeigte.Einzelne wichtige IS Kämpfer zu eliminieren bringt uns den Frieden nicht näher im Gegenteil sie werden erst recht die "Ungläubigen"mit Selbstmordattentaten bestrafen.Oberstes Ziel wir sein in den nächsten Monaten und Jahren die Zerstörung des IS als ganzes.Aber das wird nicht einfach werden.
    • Heinrich  Z aus Zürich
      13.09.2016
      Ja Herr Zürcher, wie können wir dann das Problem angehen? Die weltweite Verbreitung der bärtigen Männer demütig hinnehmen? Machen sie mal Vorschlag. Uns macht ja schon die Rassimuskomission Bauchschmerzen, weil sie genau das fördert. Der Islam will ja uns weghaben, oder zum Konvertieren zwingen. Jetzt schleichen sich die Bärtigen als harmlose Religionsvertreter ein, und dann....Nachdenken über dieses Thema ist allerdings kein Ding der Intelligenzia. Dagegen reden, ist jetzt strafbar.
    • Surya  Suryata 13.09.2016
      Ziemlich einfach Herr Zimmer! Die CIA Finanzierung, das Training und die Tuerkenunterstuetzung einstellen; dann geht denen die Luft von selbst aus! Es ist gut dokumentiert und von Hellary auch zugegeben, dass es sich bei ISIS um eine Unterabteilung der CIA handelt. Nennen Sie es dann einfach eine Verschwoerungstheorie; ich fuerchte aber, dass Sie damit nicht weiterkommen!