Peinliche Internet-Panne E-Sportler gucken bei Weltmeisterschaft in die Röhre

JAKARTA - In Indonesien finden diese Tage die Weltmeisterschaften der E-Sports statt. Doch statt zu gamen, mussten die Spieler heute stundenlang warten. Denn just heute fiel im ganzen Distrikt das Internet aus!

Weltmeisterschaft E-Sport: Kompletter Internet-Ausfall in Jakarta play

So feierlich die Spiele begannen, so rasch endeten sie – vorläufig – im Chaos.

Sina Albisetti

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Die viertägigen Wettkämpfe haben gerade erst begonnen – und dann das: Bei den E-Sports-Weltmeisterschaften in der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist heute das Internet ausgefallen. 

Egal ob WLAN oder über Kabel, das Netz liegt im ganzen Distrikt lahm. Für die E-Sportler bedeutet das der Super-GAU. Denn was für den Stabhochspringer der Stab, ist für die Profigamer das Internet: Ohne geht nichts. 

Grund für die Panne sei ein technisches Problem, teilten die Organisatoren heute Abend mit. Man versuche alles, um das Problem zu lösen – und entschuldige sich bei den Spielern für die Unannehmlichkeiten.

Denn statt zu spielen, mussten sich die 400 Spieler aus 37 Ländern heute in Geduld üben. Gerade einmal rund zehn der 104 geplanten Games konnten durchgeführt werden. Alle andern wurden in der Hoffnung, dass das Internet morgen wieder funktioniert, verschoben.

Schweizer Delegation genervt

Auch eine Schweizer Delegation ist nach Indonesien gereist, um an den Weltmeisterschaften um einen Spitzenplatz unter den Gamern zu kämpfen. Nun, nach Stunden des Wartens, haben die Gamer die Nase voll. Es sei schlecht und viel zu lange nicht kommuniziert worden, wirft Counter-Strike-Spieler Luca Peter (28) aus Olten den Organisatoren vor. Er kritisiert, dass offensichtlich keine Vorkehrungen getroffen worden seien, um mögliche Risiken vorzubeugen.

Weltmeisterschaft E-Sport: Kompletter Internet-Ausfall in Jakarta play
Auch die Schweizer Delegation musste heute stundenlang warten. Sina Albisetti

«Beim E-Sport braucht es halt organisatorisch mehr als nur einen Ball und ein Tor», bemerkt Team-Captain Philemon Antony spitz. Er hofft, dass nun zumindest morgen alles reibungslos klappt.  «Sonst wird es hier wohl nie mehr eine Weltmeisterschaft geben», meint er. «Und schliesslich wollen wir auch noch zeigen, was wir können!»

Publiziert am 06.10.2016 | Aktualisiert am 07.10.2016
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