Passend zum Rolls Royce Neun Millionen für die Nummer 5

DUBAI (VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE) - Ein indischer Geschäftsmann ersteigert sich in seiner Wahlheimat Dubai eines der heissesten Autokennzeichen.

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Ein extravagantes Auto braucht auch ein extravagantes Nummernschild. Der indische Geschäftsmann Balwinder Sahani liess 33 Millionen Dirham für seinen exklusiven Rolls springen. Das sind umgerechnet fast neun Millionen Franken

Der in Dubai ansässige Immobilienunternehmer konnte sich das Kennzeichen mit der Nummer 5 bei einer Auktion des Staates am letzten Samstag unter den Nagel reissen. 

Grosszügige «Spende» an die Öffentlichkeit

Es ist nicht Sahanis erstes Luxusschild. Bereits letztes Jahr gab er für die Nummer 9 umgerechnet 6,7 Millionen Franken aus.

Die beiden Schilder mit den tiefen Nummern D5 und O9 sind nun an zwei seiner sechs Rolls Royces angebracht.

Sahani selbst sieht hinter seinem teuren Einkauf als grosszügige Spende an die Öffentlichkeit. Da Dubai keine Einkommenssteuer habe, sei dies seine Form der Unterstützung. «Ich will etwas zurückgeben. Die Stadt hat mir viel gegeben», äusserte sich der Inder gegenüber «CNNMoney». 

14 Millionen für die Nummer 1

In seiner Wahlheimat den Vereinigten Arabischen Emiraten ist es gang und gäbe, horrende Summen Geld für Autos und Nummernschilder auszugeben. Im Jahr 2008 zahlte der Geschäftsmann Saeed Al-Khouri aus Abu Dhabi satte 14 Millionen Franken für das Schild mit der Nummer 1. Das ist bisher Weltrekord.

Bei der Staatsauktion in Dubai am letzten Samstag wurden insgesamt 80 Nummernschilder versteigert. Der Startpreis für die D5-Plakette war auf 5,4 Millionen Franken festgelegt. Der Erlös der Auktion wird in den Strassenbau und die Infrastruktur der Vereinigten Arabischen Emiraten fliessen. (vac)

Publiziert am 01.11.2016 | Aktualisiert am 18.01.2017
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9 Kommentare
  • Marion  Nieder 04.12.2016
    Es ist Dekadenz pur.Herr Sahani hat offensichtlich den Blick für die Realitäten eines"normalen"Lebens verloren.Der Erlös wird in den Strassenbau investiert,damit Herr Sahani mit seinem Protzwagen darauf"flanieren"kann.Ebenso in Infrastruktur?Das ist Aufgabe der Scheichs des ölreichsten Landes der Welt, in dem ihre Bürger u "Gastarbeiter" ausgebeutet werden,am Extistenzminimum leben u nichts vom "Ölscheichkuchen" abbekommen. S h a m e on all of you!
  • Edith  Zellweger , via Facebook 04.12.2016
    Aber nicht nur für die Menschen spenden! Auf meiner Wunschliste steht schon lange einen Tierrettungshof von mind. 30 ha. Ausserdem brauchen wir Spenden um weltweit grossangelegte Kastrationsprograme von Strassenhunden/Katzen durchzuführen. Und damit mir endlich all diese Strassentiere von der Strasse wegbekommen müssen unbedingt Auffangstationen eingerichtet werden. Gerade solche Leute wie dieser Inder hätten dazu das dringend benötigte Kapital. Wer hat ein Herz für solche sinnvolle Projekte?!
    • Ruedi  Voser 04.12.2016
      Leute wie Sie sind einerseits zu bewundern. Andererseits, wer schaut für die Millionen von hungernden Kinder oder schon hunderttausende Kinder, die an oder unter der Armutsgrenze in der Schweiz leben?
    • Othmar  Kamm aus Schafisheim
      04.12.2016
      Auf der einen Seite kann ich Ihre Ansicht stützen. Aber was passiert mit den Tieren in den Auffangstationen?
      Die werden nach einer gewissen Zeit in die Schweiz umsiedelt, wo sie uns noch mehr Sorgen bereiten. Das finde ich gar nicht gut, denn unsere Tierheime sind sonst schon überfüllt mit Tieren und man sollte zuerst einmal diese an den Mann/Frau bringen, bevor man noch mehr Tiere ins Land holt. Dann sollte generell der Import von Tieren verboten werden zu Billigpreisen, es sind Problemtiere!
    • Edith  Zellweger , via Facebook 04.12.2016
      @Ruedi Voser
      Um 1kg Fleisch zu produzieren werden ca.16 kg Getreide und 15000 Liter Wasser benötigt!Soja wird zu 98 und Getreide zu 60 Prozent an die"sogenannten"Nutztiere verfüttert!Über 75 Prozent der weltweiten Anbaufläche wird allein nur für die Tierfresserei verbraucht.Somit habe ich Ihnen die Antwort betreffend den Millionen von hungernden Kinder gegeben.Es gibt nur eines der Veganismus!

      Mit dem was ich für Tiere machen und noch machen will,schaffe ich Arbeitsplätze und helfe somit allen
    • Edith  Zellweger , via Facebook 04.12.2016
      @Othmar Kamm

      Ich habe nirgendwo geschrieben, dass man diese Tiere in die Schweiz importieren soll, sondern ging aus meinem Kommentar deutlich hervor, dass man in den jeweiligen Ländern Auffangstationen einrichten müsse, damit die Hunde/Katzen nicht mehr auf der Strasse leben müssen! Da diese Länder in der Regel über viel Platz verfügen, könnte man für diesen Zweck dort zu günstigen Preisen Land erwerben!

      In Costa Rica gibt es z.B. einen Shelter, indem über 900 Hunde wie im Paradies leben!
    • Hans  Meisner aus Aarau
      04.12.2016
      Sorry Frau Zellweger, aber ich finde es eine Frechheit, das Veganer Normalesser immer bekehren wollen? Was soll das? Veganer wünschen Respekt, respektieren jedoch die anderen nicht.
  • thomas  brunner aus Bönigen
    04.12.2016
    Und dann kommen unsere sogenannten gewählten Volksvertretter aus Bundesbern mit einer Unternehmenssteuerreform III hinter dem Busch hervor, suggerieren uns die Notwendigkeit anstatt zu sagen, dies geschehe auf Druck der EU ... Jeder selber schuld, welcher sein Unternehmen 2.0 in der Schweiz martikuliert anstatt im Steuerfreien Dubai. Aber Hauptsache man ist der EU hörig.
  • Bruno  Waldvogel aus Interlaken
    04.12.2016
    Absolute Spinnerei,für eine Autonummer soviel Geld auszugeben!
    Ein Aufruf für Weihnachten an diejenigen die nicht wissen,was Sie mit Ihren Millionen/Milliarden anzufangen wissen.
    Unterstützt diverse Projekte,die Menschen unterstützen,die es weit weniger gut haben als wir.
    Nur eines ist dabei zu bedenken bitte.
    Das Geld persönlich vorbeibringen.Sonst wird auf dem Weg des Geldes dorthin vielzuviel abgezweigt.Wohl kein Proplem,weil die Superreichen sicher einen Privatjet besitzen