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Sarah Palin, die «Hockeymum» rührt kräftig die Werbetrommel: Ihre Autobiografie kommt heute auf den Markt. Da darf ein Auftritt bei Talkshow-Göttin Oprah Winfrey nicht fehlen. Natürlich wird da über ihre Vergangenheit palavert, ihre Beziehung zu John McCain zum Beispiel, der nicht immer lieb zu ihr gewesen sein soll. Aber was die Leute vor allem interessiert: Was ist mit dem Vater ihres Enkels, ihrem Fast-Schwiegersohn, dem 19-jährigen Levi Johnston?
Der nämlich versucht sich in der Welt der Stars, läuft nur noch mit Bodyguards und Manager herum. Johnstons neuster Streich: Er liess sich nackt fürs «Playgirl» ablichten, nahm dafür vorher auch ein paar Pfunde ab. Mit Palins Tochter Bristol ist er nicht mehr zusammen. Doch ein Kind hat er mit ihr – und darum kriegt er Sarah Palin häufig zu sehen.
Oder auch nicht, wie Sarah Palin nun bei Oprah sagte. Er sehe sein Baby nicht sehr häufig, sagte sie in der Show. «Diese Sachen, die er jetzt macht… den Weg, den er einschlägt, es ist herzzerbrechend.» Und Palin goutiert das Image ihres Fast-Schwiegersohnes gar nicht.
«Ich weiss nicht, ob wir ihn noch Levi nennen können, ich habe gehört, sein Name sei jetzt Ricky Hollywood», in Anspielung auf sein Nacktbild. Über das sie sich offenbar nicht sehr freut. «Ich nenne es Porno», sagte Palin.
Vielleicht bricht die Einladung zu Thanksgiving, die Sarah Palin noch aussprach, das Eis zwischen den beiden. Doch was der 19-Jährige über sie sagte, ist nicht gerade Grundlage für eine gute Beziehung. Denn seit Levi Johnston sich entschlossen hat «Schauspieler oder Model» zu werden, bringt er sich ins Gespräch, in dem er über die Palins redet. Und das nicht nett. Palin streite sich ständig mit ihrem Gatten, sei nicht fleissig und kümmere sich kaum um die Kinder. Auch zu der Einladung zu Thanksgiving äusserte er sich: «Das meint sie nicht ernst.» (num)
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Levi Johnston: Selbst ernannter Star. (Reuters)