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Papst Benedikt XVI mit George W. Bush (r.) und Bischof Timothy P. Broglio bei seiner Ankunft in den USA. (AP)
Der Skandal, der 2002 ans Tageslicht kam, bedeute «grosses Leiden» für die Opfer und für die Kirche, sagte Benedikt vor mitreisenden Journalisten.
«Wir sind tief beschämt und wir werden alles tun, dass dies in der Zukunft nicht mehr passieren kann», zitierten italienische Medien Benedikt. «Wir werden Pädophile vom Priesterdienst absolut ausschliessen.»
In Washington wurde Benedikt von US-Präsident Georg W. Bush und dessen Ehefrau Laura empfangen. Heute, wenn der Papst seinen 81. Geburtstag feiert, wird er mit Bush zu einem Gespräch im Weissen Haus zusammentreffen.
Irakkrieg ein Thema?
Unklar war zunächst, ob der Papst dabei kontroverse Themen wie den Irakkrieg oder die Todesstrafe offen ansprechen wird: Der Vatikan lehnt den Irakkrieg strikt ab und hat sich auch immer wieder gegen die Todesstrafe ausgesprochen.
Heute Nachmittag trifft sich Benedikt mit US-Bischöfen. Mit rund 70 Millionen Katholiken ist die Kirche in den USA eine der weltweit grössten und wichtigsten.
Angesichts der Vorwahlen in den USA wolle sich Benedikt mit politischen Äusserungen zurückhalten, auf keinen Fall wolle er mit einem der Präsidentschaftsbewerber zusammentreffen, hiess es.
Schatten über dem Treffen
Nachträglich nahm der Vatikan einen kurzen Besuch in der Park East Synagoge in New York in das Programm auf. Dabei könnte die anhaltende jüdische Kritik an der von Benedikt unlängst geänderten Karfreitags-Fürbitte einen Schatten über das Treffen werfen.
Sprecher der jüdischen Gemeinden in den USA empfinden das Gebet als eine Beleidigung, da darin auch eine Bitte zur Bekehrung der Juden enthalten ist. (SDA/num)
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Der rote Teppich für den heiligen Vater wird ausgerollt. (AP)