Schockierendes Video Orca will Trainer ersäufen

SAN DIEGO - Bei diesem Video stockt einem der Atem. Ein Killerwal «spielt» 15 Minuten lang mit seinem Trainer, zieht ihn immer wieder unter Wasser und verletzt ihn.

  • Publiziert: 25.07.2012
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Erschreckende Bilder aus dem «SeaWorld»-Erlebnispark in San Diego: Das neu veröffentlichte Video zeigt den knapp drei Tonnen schweren Orca namens Kasatka, der seinen Trainer Ken Peters attackiert.

Erst packt Kasatka Peters am Fuss. Dann zieht der Killerwal seinen Trainer während 15 banger Minuten immer wieder unter Wasser. Der Orca lässt ihn nicht los und schüttelt Peters wie eine Puppe hin und her.

Trainer befreit sich selbst

Peters bleibt bemerkenswert ruhig. Er klammert sich am riesigen Tier fest und schnappt nach Luft, bevor der Orca wieder zum Tauchgang ansetzt.

Andere Trainer schauen hilflos zu, wie Kasatka ihren Kollegen in der Pool-Mitte zu ertränken droht. Schliesslich gelingt es dem Trainer, sich selbst zu befreien. Er rettet sich nach einer Viertelstunde des Schreckens über die Absperrung.

Bei der Attacke bricht sich Peters den Fuss, er muss operiert werden. Daraufhin schwört der Verletzte, nie wieder mit Kasatka zu schwimmen.

Vorbote zu Todesfall

Das Video stammt zwar aus dem Jahr 2006, wurde aber erst jetzt veröffentlicht, weil es zuvor Bestandteil eines laufenden Rechtsstreits gegen «SeaWorld» war. Dem Erlebnispark wird verantwortungsloses Verhalten gegenüber den Wal-Trainern vorgeworfen. Diese sind den gefährlichen Launen der Meeressäuger meist komplett ausgeliefert.

Tatsächlich scheint der Vorfall ein unheimlicher Vorbote gewesen zu sein: 2010 kam Wal-Trainerin Dawn Brancheu im «SeaWorld»-Park in Orlando ums Leben, als der Killerwal Tilikum sie angriff.

Attacke wegen schlechter Behandlung

Dies sind nicht die einzigen Wal-Attacken, die in den beiden weltberühmten Aquarien schon passierten. Allein Kasatka soll schon mehrmals ihre Trainer angegriffen haben. Dies sei auf die schlechte Behandlung der Wale zurückzuführen, sagen «SeaWorld»-Kritiker.

So würden den Müttern etwa ihre Kälber schon früh weggenommen, worunter die Orcas stark litten und sie unnatürlich aggressiv mache. (kko)

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Meyer
    Selber schuld. Solche Tiere gehören nicht in Gefangenschaft, egal wie man sie behandelt, das Einsperren alleine ist schon Quälerei, speziell Tiere die sonst tausende von Quadratkm zur Verfügung hätten... In der Schweiz scheint man es ja langsam zu begreifen.
  • Isenschmid  René
    Was ist daran schockierend? Es sind nun mal Tiere, und selbst die am besten gezähmten behalten einen Teil ihrer Unberechenbarkeit. Darum gehören sie auch ins Freie und nicht in irgendwelche Zoos und Parks.

Alle Kommentare (11)

  • John  Zysset , Binningen , via Facebook
    Das ist wieder einmal eine richtige "Reisser Schlagzeile" Der Schwertwal wollte dem Trainer garantiert nichts zu leide tun ,weil wenn er das gewollt hätte .hätte der Trainer das 100 Prozent nicht überlebt ! Der Wal weiss nun mal nicht das die Luftreserven vom Menschen nicht so lange reichen wie bei seinersgleichen ! Der Schwertwal ist ein Raubwal und wenn er verletzen oder töten will gelingt ihm das auch ,besonders gegen einen kleinen Menschen !
    • 26.07.2012
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  • Bianca  Christen
    Hätte der Orca den Trainer wirklich töten wollen, wäre der Trainer tot. Das sieht eher nach spielen wollen aus, nur stimmt halt die Grössendimmension Mensch - Orca nicht überein, was automatisch zu Verletzungen beim Menschen führt. Zudem weiss der Orca ja nicht, dass der Mensch die Luft nicht so lange anhalten kann wie er selbst. Wer schon mal Dokus über Orcas gesehen hat, weiss wie ein solches Tier jagt und das sieht jeweils ganz anders aus als in diesem Video.
    • 26.07.2012
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  • Gaudenz  Florin , Davis
    Hätte sich der Trainer nicht am Tier festhalten können und so dadurch das zu Tode schütteln vermieden, wäre er getötet worden. Das war kein Spiel! Das war der Angriff eines Orcas, wie er es mit Beute macht! Aber geschieht den Leuten recht! Die Zeiten von Seaworlds und Delfinarien sind eh vorbei, jeder fliegt in jede Ecke der Welt und kann sich diese Lebewesen auch in natürlicher Umgebung anschauen! Dazu gibts genug Dok-Filme! Aber es muss halt easy, billig, ein Event und mit Fastfood verbunden sein!
  • Tom  Huwiler , via Facebook
    Schockierend........ein Tier "reklamiert" gegen seine Dressur. Selber Schuld, ich wüsste einen besseren Ort für einen Orca als ein kleiner Pool.
    Ausserdem ist das doch kein Problem, der Orca spielt halt zur abwechslung mal mit den Menschen, wie sonst immer mit ihm gespielt wird.
    • 26.07.2012
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  • Peter  Zillner , via Facebook
    Ein KILLERwal, wie man schon so schön sagt, gehört absolut ins
    Meer und nicht in Freizeitparks mit Publikumsshow ! Dieses Tier ist
    so stark und mächtig dass es absolut sein eigener Herr auch im of-
    fenen Meer sein kann total selbständig, hochintelligent und ohne nat.
    Feinde ! Kann sich auch gegen jeden weissen Hai gut wehren und
    ist die Artengeselligkeit gewöhnt und schwimmt deshalb fast die
    ganze Zeit seines Lebens im Verband mit den eigenen Artgenossen
    und vermisst das ebenso wie seine zu früh weggenommen Jungen
    von dummer Menschenhand ! Aber die idiotischen Amis müssen
    natürlich, wenn es um die Show geht sowieso, immer ALLES über-
    treiben ! Kein Wunder also wenn es dann zu solchen Unfällen kom-
    mt ! Der Killerwal hat so seinem Ärger einmal Luft gemacht und hof-
    fentlich haben das seine Trainer auch endlich mal begriffen !!!!
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