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Erst der Algenteppich bei Qingdao...- Reuters
Seit Wochen kämpfen die Chinesen gegen einen riesigen Algenteppich, der vor der Küste der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao im Wasser dümpelt. Im Norden des Reichs der Mitte ist eine Heuschrecken-Plage ausgebrochen. Und dann ist da auch noch die weltweite Spitzenposition beim CO2-Ausstoss. Dicke Luft im Olympialand China.
Und die wird noch dicker. Denn jetzt veröffentlichte die asiatische Zeitung «The South China Morning Post» brisante Details rund um die Ausführung der olympischen Spiele: Barbetreiber rund ums Workers Stadium wurden angewiesen, schwarze Funktionäre nicht zu bedienen!
«Uniformierte Offiziere der öffentlichen Sicherheit kamen in meine Bar und befahlen mir, keine Schwarzen oder Mongolen zu bewirten», erzählt der Mitbesitzer einer Western-Bar der Zeitung. Seinen Namen will er nicht nennen. Zusätzlich hätten die Barbetreiber Pfandverträge unterschreiben müssen.
Fachleute können nicht glauben, was da vor sich geht. «Kann das wahr sein? Da hat China in den letzten zwei Jahren so starke Beziehungen zu Afrika aufgebaut!», schreibt Kommentator Dedric Lam auf «Shanghaiist.com». Und dazu seien doch viele Athleten schwarz und hätten ihre Wurzeln in Afrika.
«Wenn sich das bestätigt, so ist das eine widerwärtige und entsetzliche Werbung für ein Land, das sich angeblich so um sein Image bemüht», so Lam weiter. (spj)