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Joe Biden hat für Wirbel gesorgt: Der demokratische Präsidentschaftkandidat äussere sich über seinen Konkurrenten Barack Obama nicht gerade charmant: Der US-Senator aus Delaware sagte dem «New York Observer», Obama sei «der erste Mainstream-Afroamerikaner, der sich gut ausdrückt, intelligent und sauber ist und gut aussieht».
Rasch hagelte es Kritik und schnell beeilte sich Biden, seine Aussage wieder gutzumachen. Gestern versicherte der 64-Jährige, er habe das Wort «sauber» benutzt, um Obama als «frisch und neu» zu bezeichnen. Er habe nicht frühere dunkelhäutige Präsidentschaftskandidaten wie die Bürgerrechtler Jesse Jackson und Al Sharpton herabsetzen wollen und bedauere es zutiefst, wenn seine Äusserungen irgendjemand verletzt haben sollten.
Und versuchte auch gleich, die Welt beim Opfer selbst wieder heil zu machen. Biden rief Obama an, um ihm die Sache zu erklären. Der habe ihm versichert: «Joe, ich wusste, was Sie sagen wollten», sagte der Senator.
Obama erklärte anschliessend, er nehme die Äusserungen nicht persönlich. Doch seien sie «historisch nicht korrekt». Afroamerikanische Präsidentschaftskandidaten wie Jackson, Sharpton, Shirley Chisholm oder Carol Moseley Braun hätten in ihren Wahlkämpfen viele wichtige Themen angesprochen. Der Bürgerrechtler Jackson sprach von einem Ausrutscher Bidens.
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Beschimpfte Barack Obama: der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden. (AP/Fox News Sunday, Freddie Lee)