Obamas Grosi trägt Swiss Made
Heute Nacht hat auch Grossmutter Obama ihren Auftritt. In edlem Tuch aus dem Tessin.
Von Corinne Landolt und Gabriela Battaglia | Aktualisiert um 08:12 | 21.01.2009
Mit der Wahl ihres Enkels zum US-Präsidenten kommen Grossmutter Sarah Obama die Fragen: «Wie benehme ich mich im Weissen Haus? Was für Geschenke macht man einem Enkel, der Präsident ist?» Und vor allem: «Was ziehe ich zur Amtseinführung an?»
Die Kleider, die Sarah Hussein Obama (86) in Kenia trägt, taugen kaum fürs kalte Washington.
Eine befreundete amerikanische Journalistin empfiehlt ihr eine Schweizer Designerin: Alessandra Roggero. Die Tessinerin hat Erfahrung als Hofschneiderin.
Für die «First Grandma» entwirft sie einen Schal und einen Turban aus Seide und Samt. Beides lässt sich wenden: tagsüber Altrosa und Schwarz, für den Ball am Abend Gold und Silber.
Zwei Wochen lang schneidert Roggero in ihrem Atelier in Lugano an Grosis Kleidern. «Ich habe insgesamt 36 Meter Stoff verarbeitet.» Derweilen wartet im fernen Afrika eine aufgeregte Sarah Hussein Obama. «Sie erkundigte sich fast täglich nach ihrem Kleidungsstück.»
Als ihr die amerikanische Freundin das Päckli aus der Schweiz endlich bringt, packt Sarah Hussein Obama das Gewand sofort aus und führt es der Familie vor. Die sitzt auf dem Sofa und klatscht. «Ich weiss, es wird ein grossartiger Tag werden», sagt Obamas Grosi mit Tränen in den Augen. Und fürs ganze Dorf gibts ein Fest.
Mit ihrem Enkel hat sie aber auch ein ernstes Wort zu reden: Er soll für Frieden sorgen – und für ein stabileres Wirtschaftswachstum.
Ihren Beitrag hat sie schon geleistet. In Lugano wird erzählt, dass Schal und Turban teurer seien als ein BMW.
Die Kleider, die Sarah Hussein Obama (86) in Kenia trägt, taugen kaum fürs kalte Washington.
Eine befreundete amerikanische Journalistin empfiehlt ihr eine Schweizer Designerin: Alessandra Roggero. Die Tessinerin hat Erfahrung als Hofschneiderin.
Für die «First Grandma» entwirft sie einen Schal und einen Turban aus Seide und Samt. Beides lässt sich wenden: tagsüber Altrosa und Schwarz, für den Ball am Abend Gold und Silber.
Zwei Wochen lang schneidert Roggero in ihrem Atelier in Lugano an Grosis Kleidern. «Ich habe insgesamt 36 Meter Stoff verarbeitet.» Derweilen wartet im fernen Afrika eine aufgeregte Sarah Hussein Obama. «Sie erkundigte sich fast täglich nach ihrem Kleidungsstück.»
Als ihr die amerikanische Freundin das Päckli aus der Schweiz endlich bringt, packt Sarah Hussein Obama das Gewand sofort aus und führt es der Familie vor. Die sitzt auf dem Sofa und klatscht. «Ich weiss, es wird ein grossartiger Tag werden», sagt Obamas Grosi mit Tränen in den Augen. Und fürs ganze Dorf gibts ein Fest.
Mit ihrem Enkel hat sie aber auch ein ernstes Wort zu reden: Er soll für Frieden sorgen – und für ein stabileres Wirtschaftswachstum.
Ihren Beitrag hat sie schon geleistet. In Lugano wird erzählt, dass Schal und Turban teurer seien als ein BMW.
Marktplatz
Ausland
Promo
Blick.ch












