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US-Präsident Barack Obama hat erneut die hohen Bonuszahlungen von Wall-Street-Banken an ihre Führungskräfte kritisiert. Obama werde den Geldhäusern weiterhin seine Bedenken mitteilen, sagte Präsidialamtssprecher Robert Gibbs.
Obama erwägt zudem eine Abgabe für den mit Staatsgeldern geretteten Finanzsektor. Nach einem Bericht der «Washington Post» bestätigte ein Mitarbeiter des Weissen Hauses, dass eine solche Abgabe zu den Ideen des Präsidenten zähle.
Obama wolle mit einer solchen Abgabe rund 120 Milliarden Dollar des Geldes zurückbekommen, das die Bundesregierung für die Rettung des Finanzsystems ausgegeben habe, schrieb die «New York Times» unter Berufung auf Regierungsbeamte und Mitarbeiter des Kongresses.
Am wahrscheinlichsten sei eine Abgabe für Grossbanken. Mit dem Geld soll das riesige Haushaltsdefizit verringert werden. Obama wolle damit der weitverbreiteten Verärgerung begegnen, dass die Steuerzahler für die Banken zahlen mussten und diese jetzt wieder damit beginnen, Milliarden an Bonuszahlungen auszuschütten.
Wichtige Fragen seien noch nicht geklärt, schrieb die «Washington Post». Das betreffe die Höhe der Abgabe und wie sichergestellt werden könne, dass die Gebühren nicht an die Bankkunden weitergereicht würden. (SDA/noo)
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US-Präsident Barack Obama will die zur Banken-Rettung aufgewendeten Steuermilliarden zurück. (Reuters)