Obama warnt vor Trump Die Demokratie steht auf dem Spiel

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat in einer Rede vor einem Sieg Donald Trumps gewarnt: Werte wie Toleranz und Ehrlichkeit seien in Gefahr.

Barack Obama warnt vor Donald Trump: Demokratie steht auf dem Spiel play
Der US-Präsident Barack Obama bei der Rede zur Unterstützung von Hillary Clinton in Cleveland, Ohio. CARLOS BARRIA

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US-Präsident Barack Obama hat mit eindringlichen Worten vor einem Sieg des republikanischen Kandidaten Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl Anfang November gewarnt. «All der Fortschritt, den wir in den vergangenen acht Jahren gemacht haben, steht auf dem Spiel», sagte Obama am Freitag auf einer Wahlkampfveranstaltung für die Demokratin Hillary Clinton in Cleveland.

Es gehe um die Bewahrung von Toleranz, Höflichkeit, Gleichheit und Ehrlichkeit in den USA, sagte Obama. Trump drohe damit, «seine politischen Gegner ins Gefängnis und die Medien zum Schweigen zu bringen». Zudem suche der Rechtspopulist bereits jetzt nach «Ausreden» für eine mögliche Niederlage und spekuliere über Wahlbetrug, sagte Obama.

«In einer Demokratie, kann man seinen Gegnern nicht mit dem Gefängnis drohen, weil es ein ordnungsgemässes Verfahren gibt», sagte der Präsident in seiner Rede, schreibt «Talking Points Memo».

Trump liegt in Umfragen derzeit deutlich hinter Hillary Clinton. Durch eine Welle neuer Vorwürfe zu angeblichen sexuellen Übergriffen ist der Immobilienmogul in höchste Bedrängnis geraten.

Er stand bereits zuvor wegen eines Videos aus dem Jahr 2005 massiv unter Druck, in dem er damit prahlt, sich wegen seiner Berühmtheit bei Frauen alles erlauben zu können. Mehrere einflussreiche Republikaner und auch einige der wichtigsten Geldgeber der Partei gingen inzwischen auf Distanz zu Trump. (SDA)

Publiziert am 15.10.2016 | Aktualisiert am 22.10.2016
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13 Kommentare
  • Erika  Ruf , via Facebook 15.10.2016
    Hat man vergessen, wie es zu den USA kam war? Es war damals nicht die Elite Europas, die die Ureinwohner Amerikas vertrieben und deren Nachkommen sind auch heute noch da.
  • marc  klauser aus schmitten
    15.10.2016
    Wie wars schon mit der roten Grenze überschritten in Syrien durch Assad? Jetzt bestimmen die Russen was dort abgeht. Der Spätzünder hat voll versagt und die gesamte Demokratie wie in Europa ist keine mehr. Von wegen Toleranz und so, von der hat man auch in der Schweiz den Hals voll und fühlt sich im eigenem Land fremd.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      15.10.2016
      Was hätten dann Sie gemacht, in der UNO ohne Möglichkeit dank Russen Veto etwas zu ereichen. Übrigens waren die Russen schon dort aber erst als Assad praktisch geschlagen war haben Sie aktiv eingegriffen. Kaum gegen ISIS aber vor allem gegen die Opposition.
  • Markus  Knoblauch , via Facebook 15.10.2016
    Man sollte diesem zynischen Präsidenten seinen Friedensnobelpreis aberkennen und ihn und sein Ehemann, Michael Obama als Personen Non Grata stempeln! Wahnsinn was uns da jahrelang vor gegaukelt wurde.....
    • Beat  Schenker aus Lugano
      15.10.2016
      Wusste gar nicht das der aktuelle Präsident eine Frau ist, oder ist damit ein Homopaar gemeint?
      Ich bin verwirrt!
  • Annemarie  Schwab , via Facebook 15.10.2016
    Demokratie? Ist das dasjenige, welches die Amerikaner überall hinbringen, wenn sie es gefährdet sehen; Länder, die danach in Schutt und Asche liegen?
  • Ruth  Ruchti 15.10.2016
    Obama und Demokratie. Er spricht von Transparrenz, Toleranz und Ehrlichkeit. Das ich nicht lache. Das Erste nach der Wahl, dass er erlassen hat, war die Geheimhaltung seiner Akten.