Cyber-Präsident Obama stellt sich Kreuzverhör auf YouTube

WASHINGTON – Barack Obama hat derzeit politisch einen schweren Stand – und geht deshalb in die Offensive: Im Internet liess er sich von einfachen Bürgern löchern.

  • Publiziert: 02.02.2010, Aktualisiert: 19.01.2012

Barack Obama hat sich als erster Präsident der USA von seinen Wählern auf der Internet-Seite YouTube ins Kreuzverhör nehmen lassen. Eine zuvor ausgewählte Gruppe Amerikaner durfte Fragen per Text- oder Video-Nachrichten stellen.

Obama beantwortete gestern die meistgestellten von insgesamt 11000 Fragen von der Bibliothek des Weissen Hauses aus. Die Fragen reichten von der umstrittenen Gesundheitsreform über die Bedrohung durch den Terrorismus bis zur Aussenpolitik der USA.

Obama hatte die Internetseite zuletzt während seines Wahlkampfes genutzt. Anschliessend zeigte sich der Präsident begeistert. «Es war grossartig», sagte er seinen YouTube-Zuschauern. «Ich hoffe, wir können das jetzt öfter machen.» (SDA/hhs)

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