Obama schwört «Wir müssen IS zerstören!»

TALLINN (EST) - IS-Leute haben jetzt auch die zweite US-Geisel enthauptet. Stunden später sah sich US-Präsident Obama zu einer harten Reaktion gezwungen.

Barack Obama an der Pressekonferenz in Tallinn. play

Versucht, Entschlossenheit zu zeigen: US-Präsident Barack Obama vor Journalisten heute Morgen in der estnischen Hauptstadt Talinn.

Keystone

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Eigentlich wollte Barack Obama mit seinem Besuch in Estland Entschlossenheit gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin zeigen.

Doch an der Pressekonferenz heute Morgen musste er sich zu einem ganz anderen Thema äussern. «Wir müssen sie zerstören», sagte der US-Präsident über die Steinzeit-Islamisten des IS. Er ragiert damit auf ein neues IS-Propaganda-Video, das die Enthauptung eines zweiten US-Gefangenen zeigt.

Weiter sagte Obama: «Wir müssen dieses Krebsgeschwür eindämmen und zurückdrängen.»

Wegen seiner gezielten Luftangriffe gegen die IS-Leute geben diese US-Präsident Barack Obama die Verantwortung für ihre Grausamkeiten: «Du hast mich gezwungen zurückzukehren», sagt der IS-Mörder in die Kamera.

Abschlachten geht weiter

Und er schwört, dass das Abschlachten weitergehen wird: «So wie deine Raketen weiterhin unsere Leute treffen, wird unser Messer weiter die Nacken deiner Bürger treffen», sagt der Terrorist zu Obama.

Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jen Psaki, nannte die Berichte über Sotloffs Tod entsetzlich. «Wir wollen IS natürlich vernichten. Aber dies ist keine Anstrengung, die über Nacht gelingt», so Psaki. In Washington mehren sich unterdessen Forderungen, dass die US-Militärs ihre Luftschläge gegen IS auch nach Syrien ausweiten sollen. (snx)

Publiziert am 03.09.2014 | Aktualisiert am 03.09.2014
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Wenige Augenblicke vor seiner Hinrichtung: US-Journalist Steven Sotloff. play

Wenige Augenblicke vor seiner Hinrichtung: US-Journalist Steven Sotloff.

Keystone
Sotloffs Worte an Obama

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9 Kommentare
  • Josef  Baumgartner 03.09.2014
    Kann mir irgendjemand erklären, wieso sich dort überhaupt noch amerikanische Zivilisten aufhalten? Spätestens seit dem zweiten grausamen Mord, müssten alle das Land verlassen haben! Wieso bleiben noch welche dort?
    • Roman  Koller aus Kelowna
      03.09.2014
      Das sind ja Geiseln... Ich bin mir fast sicher die waeren schon lange gerne wieder heimgereist.
  • Norbert  Hodel , via Facebook 03.09.2014
    Obama soll endlich handeln und nicht nur davon reden. Es waren die Amis, die im Irak ein Chaos hinterlassen haben. Handeln und nicht nur davon sprechen.
    • jürg  frey aus teufen
      03.09.2014
      ja ja, der Ami solls richten und seine Leute opfern, damit wir Ruhe haben. Russland könnte sich ja mit engagieren und die EU auch.
    • Sandro  Dietrich 03.09.2014
      man muss aber auch sagen, das Bush das alles versaut hat.
    • Patric  Hartmann 03.09.2014
      1. Es waren die Amerikaner, die mit ihren hirnlosen Anti-Assad-Aktionen die ISIS überhaupt erst grosswerden haben lassen.

      2. Die Russen sind engagiert: Sie liefern Assad die Waffen, die er braucht, um gegen ISIS zu kämpfen und es heisst, dass auch russische Truppen involviert sind.

      3. Warum soll die EU irgendwas tun? Die hat damit nicht das geringste zu tun gehabt vor den Waffenlieferungen. Die soll sich raushalten, ist gescheiter.
    • Gottfried  Balzli 03.09.2014
      @Jürg Frey, Teufen. So, so, Russland sollte helfen. Täglich hetzen die USA und die EU gegen die Russen, die ihnen nun aus dem selbst verschuldeten Dreck helfen sollten. Wohl kaum.
    • Siegfried  Schwab aus Miami FL
      03.09.2014
      Wenn die Amis handeln heiss das immer mit Waffen. Das erzeugt wieder Gegen-Gewalt bis zur Eskalation, welche jetzt am laufen ist. Der unheimliche Vormarsch des Extrem-Islams ist mit Waffen nicht aufzuhalten. Amerika und auch Europa sind via Asylbewerber und Fluechtlingen bereits sehr stark mit "Aktivisten" infiltriert. Dies mit Waffen zu bekaempfen ist einfach nicht moeglich. Dafuer gibt es auch keine Patentloesung. Keine Ahnung was man tun koennte.
  • Pit  Agoras aus Basel
    03.09.2014
    Man kann über Obama denken was man will, aber er ist der einzige Politiker, welcher sich dem IS öffentlich entgegen stellt. Ich hoffe er wird nicht mehr lange der einzige sein...