US-Wahlkampf Obama geht auf Ryan los

Barack Obama hat den ersten Angriff gegen den frisch gekürten Vize-Kandidaten der Republikaner gestartet.

  • Publiziert: 13.08.2012
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Mitt Romney habe sich mit Paul Ryan den ideologischen Anführer der Republikaner im Kongress ausgewählt, sagte Obama gestern in Chicago.

Zwar sei Ryan durchaus ein anständiger Mann, der Romneys Vision klar vertrete, so Obama. «Aber dies ist eine Vision, mit der ich grundsätzlich nicht einverstanden bin.»

Der 42-Jährige Ryan hat sich als Sparpolitiker im Repräsentantenhaus einen Namen gemacht. Er will Sozialleistungen für alte und arme Menschen kürzen – und Superreiche steuerlich entlasten.

«Der Architekt des radikalen republikanischen Budgets namens Ryan hat ebenso wie Romney weitere Steuerkürzungen für Millionäre vorgeschlagen - und tiefe Einschnitte bei der Bildung», sagte Obamas Wahlkampfmanager Jim Messina.

Eine Steilvorlage für Obama und sein Wahlkampfteam, um Romney als Freund der Gutverdiener darzustellen. Obama hat denn auch bereits angekündigt, Ryans radikale Finanzpolitik zum Wahlkampfthema zu machen. (rrt/sda)

Alle Kommentare (1)

  • rudolf  hochstrasser
    wenn die Amerikaner den Romney wählen, dann werden sie noch meht in die Armut getrieben. Amerika wird nie aus dem jetzigen Zustand herauskommen, solange dei reiche Looby das sagen haben. Kann mich noch Errinern, als Obame den Wähler sagte er könne die Fehler vom den Vorgänger nicht in seiner ersten Amtszeit beheben. Er braucht mehr Zeit. Und was ist jetzt,das volk will alles sofort.Darum ist er nicht mehr beliebt. Dabei blieb er immer auf dem Boden.

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