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Sarah Palin war am Wochenende Hauptrednerin am ersten nationalen Anlass der Tea-Party-Bewegung. Die Anhänger sehen in Obama einen diebischen Sozialisten, der das Land in den Abgrund treibt – und in Sarah Palin ihre Schutzheilige. Der Name der Bewegung geht zurück auf die Bostoner «Tea Party» von 1773. Siedler lehnten sich damals gegen Steuerpläne ihrer britischen Kolonialherren auf.
Um den Ansprüchen ihrer waffenliebenden Anhänger gerecht zu werden, schoss Palin in Nashville, Tennessee, scharf gegen Obama. «Wir brauchen einen Oberkommandierenden und keinen Juraprofessor, der uns Lehren erteilt», sagte sie und bezeichnete ihn als «charismatischen Typen mit einem Teleprompter» – weil er gerne mal seine Reden abliest.
Nur, wer so austeilt, sollte eine reine Weste haben. Und das hat Sarah Palin nicht. Sie hatte sich während der Rede einen Spick auf die Innenfläche ihrer Hand notiert. Darauf stehen die Worte: «Energie», «Budget-Kürzung», «Steuern», «Stimmung der Amerikaner heben». Das Gleiche nochmals danach in der Fragerunde auf CNN.
Im zweiten Fall würde das sogar heissen, dass Palin die Fragen im Voraus kannte und trotzdem einen Spick brauchte.
Peinlich, peinlich: Sarah Palin spick bei zwei Auftritten. Auf ihrer Hand (Kreis) steht: «Energie», «Budget-Kürzung», «Steuern», «Stimmung der Amerikaner heben».- AP