NSA, Nuklear-Codes, Killer-Kommandos Jetzt lernt Trump die «Deep Secrets» der USA kennen

WASHINGTON - Als mächtigster Mann der Welt wird Trump in so manches streng gehütetes Geheimnis («Deep Secrets») der USA eingeweiht. Es wartet viel Verantwortung auf den Milliardär.

Kein Code bleibt vor ihm verborgen: Donald Trump wird in die Geheimnisse der USA eingeweiht. play

Kein Code bleibt vor ihm verborgen: Donald Trump wird in die Geheimnisse der USA eingeweiht.

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Offiziell tritt er das Amt als Präsident der USA zwar erst am 20. Januar an. Doch in den bis dahin verbleibenden Wochen wird Donald Trump (70) bereits in die grössten Geheimnisse der USA eingeweiht. Es geht vor allem um Geheimdienst-Einsätze (wie etwa bei der Tötung Bin Ladens) und andere verdeckte Ermittlungen.

Bereits für den monatelangen Wahlkampf war Trump von seinen Beratern in die wichtigsten aussenpolitischen Themen eingeführt. Als frisch gewählter Präsident erhält er nun aber Einblick in die «Top Secret»-Akten von FBI, CIA und NSA.

Spione, Abhör-Systeme, Cyber-Attacken

Wie die «Washington Post» schreibt, dürfte für den Bald-Präsidenten als Erstes ein Briefing über die personellen und technischen Mittel der Spezialeinheiten auf dem Plan stehen. Bei diesen hochsensiblen Daten geht es beispielsweise auch um umstrittene Programme wie die Einsätze von Kampfdrohnen. Trump kann – wenn er will – eine Liste mit den Namen aller im Ausland tätigen Spione und Ermittler verlangen. In der Vergangenheit haben die gewählten Präsidenten aber jeweils auf diese sensiblen Informationen verzichtet.

The lobby of the CIA Headquarters Building in Langley play
REUTERS

Ebenfalls eingeführt wird Trump in die Abhör-Systeme der National Security Agency (NSA). Als Präsident der USA wird er als erstes über relevante Informationen und Tätigkeiten des grössten Auslandgeheimdienstes des Landes in Kenntnis gesetzt. Der Präsident sei der «First Customer» (erster Kunde) für den Geheimdienst.

Künftig werden auf Donald Trumps Schreibtisch auch die Fäden der verdeckten CIA-Ermittlungen zusammenlaufen. Egal, ob es dabei um konkrete Anti-Terror-Einsätze, Abhör-Aktionen, Cyber-Attacken oder um geheime Geldzahlungen an Rebellentruppen geht: Dem Milliardär wird in den kommenden Wochen nichts mehr über die US-Aktivitäten im Ausland verborgen bleiben. Ab dem 20. Januar entscheidet er, welche Missionen weitergeführt, ausgebaut oder gestoppt werden.

«Gut, dass die Fenster hier Gitter haben»

Mit dem Einzug ins «Oval Office» im Weissen Haus muss Donald Trump aber auch auf mögliche Notfall-Szenarien vorbereitet werden. Wie reagieren bei einem Terror-Angriff? Was passiert, wenn der Präsident vorübergehend nicht regierungsfähig ist?

Nicht fehlen dürfen bei der ganzen Amtszeit-Vorbereitung natürlich auch die Instruktionen zum sogenannten «Football», dem schwarzen Aktenkoffer mit den Zugangscodes für die Atomraketen der USA. Für Trumps Gegner war es in den vergangenen Wochen eine Horror-Vorstellung, dass dieser Koffer mal in die Hände des Polit-Rüpels gelangen könnte.

Der «Football»: Der Atomkoffer wird dem Präsidenten stets nachgetragen, wenn er das Weisse Haus verlässt. play
Der «Football»: Der Atomkoffer wird dem Präsidenten stets nachgetragen, wenn er das Weisse Haus verlässt.

Einen genauen Zeitplan zum Briefing über «die tiefen Geheimnisse» («Deep Secrets»), wie es Barack Obama nannte, wollte Trumps Sprecherin Hope Hicks nicht öffentlich bekannt geben. Sein Vorgänger erhielt seine «Schulung» im Jahr 2008 am 9. Dezember. Nach den Sitzungen damals in einem Sicherheits-Komplex in Chicago witzelte der Obama: «Es ist gut, dass die Fenster hier Gitter haben. Wenn sie es nicht täten, müsste ich wohl hinausspringen.» So beängstigend seien diese «Deep Secrets».

President Barack Obama play
Über den Schreibtisch von Obama gingen manch heikle Geschäfte. Bald sitzt Trump an dieser Stelle. Getty Images

Welche grosse Macht, aber auch Verantwortung demnächst in den Händen von Trump liegt, beschrieb Obama vor dessen Amtsantritt so: «Ich erhalte eine Welt, die jederzeit gleich mehrfach in die Luft gehen könnte. Ich werde einige sehr mächtige aber zugleich auch limitierte und manchmal auch fragwürdige Instrumente bekommen, die das verhindern sollen.» (cat) 

Publiziert am 13.11.2016 | Aktualisiert am 15.11.2016
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6 Kommentare
  • Ueli  Sommaruga aus Cebu City
    13.11.2016
    Donald wird Juf auf dem Seeweg angreifen.... und die Schweizer Armee hat zu diesem Zeitpunkt geschlossen!
  • Von Büren  Yves , via Facebook 13.11.2016
    Es gäbe so viel wo entlich an die Luft muss! Raus aus denn Bunkern. Aber ich Glaube das wird Trump nicht Interessieren. Lieber die Brürger weiter an der langen Leinen der Angst halten. Denn so hat er ja die Wahlen gewonnen!
  • Pascal  Meister , via Facebook 13.11.2016
    Hoffentlich lernt er auch die wirkliche Realität über 9/11 kennen - es wäre ein Vorteil für die Welt, endlich zu wissen, wer da wirklich was veranstaltet hat im 2001...
    • Von Büren  Yves , via Facebook 13.11.2016
      Ich gebe Ihnen Recht Herr Meier. Es gäbe so viel wo entlich an die Luft muss! Raus aus denn Bunkern. Aber ich Glaube das wird Trump nicht Interessieren. Lieber die Brürger weiter an der langen Leinen der Angst halten. Denn so hat er ja die Wahlen gewonnen!
    • Rico  Derster 13.11.2016
      Am besten diesen alten Herrn fragen, welcher dem neuen Us-Präsidenten jedesmal als erster die Hand schüttelt. Jedoch sollten wir besser nicht alles wissen was der besagte alte Mann weiss;-)
    • Daniel  Schlatter , via Facebook 14.11.2016
      Paranoiker haben das Gefühl, verfolgt zu werden, und entwickelt Verschwörungstheorien. Sievglauben oft, dass andere beabsichtigen, ihn zu schädigen, zu betrügen oder auch zu töten. Oft können sie dafür auch „Beweise“ präsentieren, die für ihn völlig überzeugend scheinen, für Außenstehende dagegen überhaupt nichts besagen. Das sagt jedenfalls Wikipedia zum Begriff Paranoia und Verschwörungstheorie.