Nordkorea droht Südkorea: «Wir werden zu einer gnadenlosen Militäraktion übergehen»

PJÖNGJANG/SEOUL - Als Reaktion auf Militärmanöver der USA mit Südkorea verschärft Nordkorea seine Drohgebärden. Das Militär des international isolierten Landes drohte Südkorea am ultimativ mit Militärschlägen.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bekräftigte erneut, dass seine Armee atomare Sprengköpfe für Raketen bauen könne. (Archivbild) play
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bekräftigte erneut, dass seine Armee atomare Sprengköpfe für Raketen bauen könne. (Archivbild) KEYSTONE/EPA YONHAP/RODONG SINMUN

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Die militärische Führung Nordkoreas wirft der Regierung der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye in einer von den Staatsmedien veröffentlichten Erklärung vor, einen «Einsatz zum Schlag gegen die Führung» in Pjöngjang geplant zu haben und diesen Plan umsetzen zu wollen.

Südkorea müsse sich jetzt entschuldigen und die verantwortlichen Planer hinrichten lassen, forderte Nordkoreas Führung unter Diktator Kim Jong Un!

 

«Falls die unvergleichliche Verräterin Park Geun Hye und ihre Gruppe nicht auf das Ultimatum der Volksarmee antworten, wird die Artillerietruppe für grosse Entfernungen zu einer gnadenlosen Militäraktion übergehen», hiess es.

Reihe von Drohungen

Die Warnung ist die jüngste in einer Reihe von Drohungen, die Nordkorea zuletzt gegen Südkorea und die USA ausgestossen hat. Nordkorea unterstellt den USA, durch ihre laufenden Militärübungen mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten, was Washington und Seoul bestreiten. Nordkorea drohte zuletzt mehrfach mit Erstschlägen.

Die Spannungen in der Region nehmen seit einem nordkoreanischen Atomtest im Januar - dem vierten des Landes - und einem ebenfalls umstrittenen Raketenstart ständig zu. Der UNO-Sicherheitsrat verschärfte jüngst seine Sanktionen gegen das kommunistische Regime.

In einem neuen Propagandavideo simuliert das nordkoreanische Militär einen Atomangriff auf die USA. In dem am Samstag veröffentlichten vierminütigen Film wird die Geschichte der US-koreanischen Beziehungen dargestellt, bevor am Ende in einer Animation eine Atomrakete vor dem Lincoln-Denkmal in der US-Hauptstadt Washington einschlägt. (bau/SDA)

Publiziert am 26.03.2016 | Aktualisiert am 26.03.2016
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Langsam geht’s zu weit Kim feuert Mittelstrecken-Raketen ab

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13 Kommentare
  • Olivier  Baumberger 27.03.2016
    Ach ja, der liebe Kim wieder. Eine Drohung hier, eine Drohung da. Kann mir aber gut vorstellen, dass er irgend wann einmal auf ernst macht - in seiner Verrücktheit. Mir tut nur die arme Bevölkerung leid, welche wegen diesem Despoten leiden muss. Mich verwundert es nur, dass die Chinesische Regierung diesen Kasperli duldet.
  • hanspeter  kobelt 27.03.2016
    Bei dem scheint das Wort Integration versagt zu haben, oder war er einfach zu frueh in der Schweiz? Denke, dass wir den heute ganz anders hinkriegen koennten...wie wir ja taeglich sehen. Dieser letzte kommunistische Diktator schafft es soagar noch, ganz Suedostasien in einen Krieg zu stuerzen.
  • Michel  Wehner aus Zürich
    26.03.2016
    Er soll nun endlich mal Krieg anfangen. Denn dann ist auch dieses Land, als wohl eines der übelsten, endlich einmal Geschichte
  • Klaus  Utzinger aus Bad Zurzach
    26.03.2016
    Man beachte einfach einmal die "wohlgenährtheit" der abgebildeten Personen. Der liebe KIm ist einsame Spitze, genauso, wie schon sein Vater und Grossvater. Die höchsten Generäle (Kann man an den Ordensbändern abschätzen) beginnen auch schon langsam ihre Uniformen zu füllen. Anders sieht es dann bei den Soldaten und dem gemeinem Volk aus. Sie erscheinen wie Statisten in übergrossen Kleidern! Wann merkt dieses Volk endlich, wie schlecht es ihnen geht?
    • Andy  Honegger 27.03.2016
      Das Volk merkt es wohl - es hungert täglich. Die einzige Unterscheidung ist jeweils zwischen erheblich und massiv. Nur leider hat auch Kim wie andere (ehemalige) Diktatoren die Kontrolle über Polizei und Armee plus die Beamtenheere. Da gibt es genügende die genau wissen, dass mit Kim auch sie untergehen. Also helfen sie mit das Volk zu kontrollieren. Da die Kommunikation ebenso schwierig wie überwacht und kontrolliert ist kann sich das Volk kaum organisieren und wehren.
  • Sonja  Zwicker 26.03.2016
    Gibt es niemanden, der dem unmöglichen Despoten unauffällig eine Pille verabreicht? :-(