Nordkorea «Atommacht werden, ist Politik unseres Staates»

NEW YORK (USA) - Nordkorea will sein Atomprogramm ausbauen: «Eine Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates», sagte der nordkoreanische Aussenminister Ri Yong Ho vor der UNO-Vollversammlung in New York.

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Nordkorea hat vor der UNO-Vollversammlung einen weiteren Ausbau seines Atomprogramms angekündigt. «Eine Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates«, sagte der nordkoreanische Aussenminister Ri Yong Ho am Freitag bei der Generaldebatte in New York.

Sein Land werde weiterhin Massnahmen ergreifen, um seine mit Atomwaffen ausgestattete Armee «sowohl quantitativ als auch qualitativ» zu stärken. Das nordkoreanische Atomprogramm sei das einzige Mittel, um sich gegen die «Drohungen» der USA zu verteidigen.

Japan und Südkorea schlagen Alarm

Nordkorea hatte Anfang September seinen fünften und bislang stärksten Atomwaffentest ausgeführt. Hinzu kamen allein in diesem Jahr rund 20 Raketentests. Mit dem Atomwaffentest hatte Nordkorea erneut gegen ein Verbot des UN-Sicherheitsrats verstossen. Das UNO-Gremium berät derzeit über weitere Strafmassnahmen.

Japan und Südkorea hatten die Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in dieser Woche genutzt, um angesichts des nordkoreanischen Atomprogramms Alarm zu schlagen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe forderte, neue Wege zu finden, um Pjöngjang von seiner Atompolitik abzubringen, da UNO-Sanktionen in den vergangenen Jahren nichts bewirkt hätten.

Südkoreas Aussenminister Yung Byung Se forderte, über einen Ausschluss Nordkoreas aus der UNO nachzudenken. Es müsse überlegt werden, «ob Nordkorea als friedliebendes UNO-Mitglied qualifiziert ist», sagte er. (SDA)

Publiziert am 24.09.2016 | Aktualisiert am 10.11.2016
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2 Kommentare
  • Annemarie   Setz 24.09.2016
    Nordkorea und einige andere gehörten längst nicht mehr in den Debattierclub UNO. Irgend wann müsste sowieso jemand den Mut haben diesen Machthaber und seine Clique zu elimineren, dessen Volk hungert und keine Perspektiven hat ausser zu einer künftigen Atommacht dazu zu gehören.
  • Marcel  Stierli aus Mérida, México
    24.09.2016
    "Es müsse überlegt werden, «ob Nordkorea als friedliebendes UNO-Mitglied qualifiziert ist»," Na dann tschüss USA, Russland, UK, China und ca. 50 andere.