Berlusconi Noemis «Freund»: Unsere Beziehung war erfunden

  • Publiziert: 01.07.2009, Aktualisiert: 14.01.2012

ROM – «Papi» Silvio Berlusconi streitet jede Beziehung zur blutjungen Noemi Letizia ab – doch sein Alibi bröckelt: Der vorgeschobene Freund der 18-Jährigen mag nicht mehr das Feigenblatt spielen.

Letizia Noemi ist ein attraktiver Teenager – so attraktiv, dass sie möglicherweise auch dem alternden Casanova Silvio Berlusconi den Kopf verdreht hat. Doch ausgerechnet der junge Mann, den Noemis Familie bisher als deren Lover verkauft hat, will nun nichts mehr von der Blondine wissen.

«Die Wahrheit ist, dass alles erfunden war», erzählt Domenico Cozzolino in einem Interview mit dem italienischen «Diva e Donna» von heute. Gemäss dem 21-Jährigen, soll ihn Noemi gebeten haben, in der Öffentlichkeit über ihre «Beziehung» zu reden – und sie damit nicht als Single erscheinen zu lassen, die für allerlei Bettgeschichten zu haben wäre. Dies nachdem Fotos aufgetaucht waren, die Berlusconi an der Party zu ihrem 18. Geburtstag zeigten.

Die Gerüchteküche hatte daraufhin zu brodeln begonnen: Hat der 72-jährige italienische Ministerpräsident, den Noemi «Papi» nennt, mehr als nur väterliche Gefühle für die 54 Jahre Jüngere? Er soll ihr ein Halsband im Wert von 10000 Franken geschenkt haben. Berlusconis Ehefrau Veronica Lario hatte auf jeden Fall die Nase voll von den Eskapaden ihres Gatten und reichte die Scheidung ein (Blick.ch berichtete).

Seit dem 7. Juni habe er nichts mehr von Noemi gehört, berichtet Cozzolino im heutigen Interview: «Ihre Familie will mich fernhalten, weil ich zu viel weiss.» Bisher habe er die ganze Geschichte für ein Spiel gehalten und mitgemacht. Doch habe alles eine neue Dimension erreicht und er wolle nicht mehr schweigen, erklärt der 21-Jährige. «Nun kann ich besser schlafen.»

Angst vor der Reaktion der Letizias habe er nicht, behauptet Cozzolino zwar – aber richtig aus dem Nähkästchen plaudern will er auch nicht: «Ich habe in diesem Interview nur einen kleinen Teil der Story erzählt.» Italiens Öffentlichkeit – und vor allem Berlusconis politische Gegner – wüssten natürlich liebend gerne mehr Details. Die angebliche Affäre wird den Stiefel wohl noch lange in Atem halten. (hhs)

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