Galway-Mord Nochmals lebenslänglich für Manuelas Killer

  • Publiziert: 24.07.2009, Aktualisiert: 13.01.2012

GALWAY – Gerald Barry wurde erneut zu einer lebenlangen Haftstrafe verurteilt. Für eine Vergewaltigung, die er kurz vor dem Mord an der Berner Schülerin Manuela Riedo begangen hat.

Der 29-Jährige sei eine Gefahr für die Gesellschaft, sagte der Richter des Strafgerichts von Galway bei der Urteilsverkündung. Er werde wieder morden und vergewaltigen, wenn er die Möglichkeit dazu bekomme. Für ihn gebe es keine Hoffnung mehr.

Der Richter sah es als erwiesen an, dass der Mann am 16. August 2007 eine 21-jährige französische Studentin brutal vergewaltigt hatte. Er verurteilte ihn zu zweimal Lebenslänglich. Der Angeklagte nahm das Urteil emotionslos entgegen.

Wochen später brachte er Manuela um

Im März dieses Jahres wurde der 29-Jährige bereits wegen der Ermordung einer KV-Schülerin aus Hinterkappelen im Kanton Bern zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Diese Tat hatte er nur Wochen nach der Vergewaltigung begangen.

Die Leiche der 17-Jährigen war am 9. Oktober 2007 entdeckt worden. Sie war erst wenige Tage vor der Tat nach Irland an eine Sprachschule gereist. Am 8. Oktober hatte sie ihren ersten Schultag. Am Abend desselben Tages war sie zum letzten Mal lebendig gesehen worden. (SDA)

play Gerald Barry nach seiner Verhaftung. Der Mörder hat die Tat nie zugegeben. (Keystone)

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