Armer Silvio Noch-Ehefrau will 5 Millionen - pro Monat

  • Publiziert: 31.01.2010, Aktualisiert: 02.01.2012

ROM - Gnadenloser Rosenkrieg im Hause Berlusconi: Veronica Lario (53), die Noch-Ehefrau des italienischen Staatschefs, bittet Silvio Berlusconi zur Kasse - der kehrt den Spiess jedoch um.

Nur gerade 20 Minuten soll das Treffen vor der Scheidungsrichterin am Wochenende in Mailand gedauert haben, berichtet der «Corriere». «Das Klima war freundschaftlich», wurde Richterin Gloria Servetti von der römischen Tageszeitung «Il Messaggero» zitiert. Die Aushandlung der Details des Vertrags sollen die Anwälte aber fünf Stunden gekostet haben.

Zu Begin hatte alles ganz einfach ausgesehen: Die Ex-Schauspielerin Lario reichte die Scheidung am 3. Mai 2009 aufgrund der angeblichen Affäre ihres Mannes mit der 18-jährigen Noemi Letizia ein.

Berlusconi kehrt den Spiess jetzt aber um: Seine Anwälte bezichtigen Veronica Lario, Affären mit zwei verschiedenen Männern gehabt zu haben. Der eine soll der Bürgermeister von Venedig sein, Massimo Cacciari (66), der andere Larios Leibwächter, Alberto Orlandi.

Für Silvio steht viel auf dem Spiel: Sollte die Scheidung aufgrund des Schulprinzips zu seine Ungunsten ausfallen, wird der Staatschef und Medien-Mogul die Kontrolle über sein Gesamtvermögen (15 Milliarden Franken) verlieren. Doch: Lario müsste ihrem Noch-Ehemann zuerst die Schuld an der gescheiterten Ehe nachweisen.

Silvio Berlusconi wird sein Vermögen nicht so leicht hergeben. Er erklärte, er habe Veronica Lario und den drei gemeinsamen Kindern Barbara (25), Eleonora (23) und Luigi (21) bereits zwischen 90 und 100 Millionen Franken gezahlt.

Notfalls will er Lario das Zuhause wegnehmen, die Villa Belvedere Visconti die Modrone in Macherio unweit Mailands (geschätzter Wert: 114,6 Millionen Franken). Auch was die geforderten 5 Millionen Franken Unterhalt pro Monat anbelangt will Berlusconi hart bleiben. Mehr als 450000 Franken pro Monat lässt er über seine Anwälte ausrichten, sei er nicht bereit zu zahlen.

Ein weiteres Treffen im Rahmen des Scheidungsverfahrens ist im März vorgesehen. (lec)

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