Nicht nur wütende weisse Männer Wer hat Trump gewählt?

WASHINGTON - Umfrageinstitute irrten sich peinlich. Niemand rechnete mit Donald Trumps Sieg. Eine Analyse zeigt: Die Wählergruppen durchmischten sich stärker als gedacht.

Donald Trump: Wer hat ihn gewählt? Studien-Ergebnisse überraschen play

Nicht nur weisse Männer haben ihre Stimme Donald Trump gegeben.

Imago/Zuma Press

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Die Frage am Tag danach: Wer wählte eigentlich Donald Trump zum 45. US-Präsidenten? Die grösste Wählergruppe ist wie erwartet die weisse Arbeiter- und Mittelschicht ohne Uni-Abschluss. Hier lag der Vorsprung von Trump gegenüber Hillary Clinton bei satten 40 Prozent.

Aber selbst bei Weissen mit Hochschul-Abschluss lag Trump noch einige Prozentpunkte vorn. Auffallend ist: Auch bei vielen anderen Gruppen schnitt Trump besser ab als prognostiziert.

Zu kleine Mitnahme-Effekte bei Clinton in wichtigen Wählergruppen

Hillary Clinton hätte den Vorsprung Trumps nur mit vielen Stimmen von Afro-Amerikanern, Latinos und Asia-Amerikanern aufholen können. Zwar gewann sie in diesen Gruppen, nur sammelte sie viel weniger Vorsprung als Barack Obama 2012. 

Laut «Washington Post» haben auch strenggläubige Christen in einem Mass für Trump gewählt wie seit 2004 nicht mehr. Der Republikaner sahnte dort richtig ab und konnte 81 Prozentpunkte holen. Clinton sackte nur mickrige 16 Prozent ein. 

Auch bei Frauen kam Trump überraschend gut weg

Auch Frauen verweigerten sich Trump nicht so heftig wie angenommen. Trotz seiner Eskapaden verlor er beim weiblichen Geschlecht laut «New York Times» nur 14 Prozent auf Clinton. 

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016
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9 Kommentare
  • Verena  Mueller aus Manassas
    11.11.2016
    Ja, ich habe mich auch gefreut, dass Trump gewaehlt wurde. Ich habe ja auch fuer ihn gestimmt. ich habe die letzten 8 Jahre nur dahingesiecht, weil mir vieles nicht mehr gepasst hat und ich auf Aenderung gehofft hatte. Und die wird jetzt eintreffen. Das Krankheitswesen hat Arbeit noetig. Leute sollen nicht mehr nur von Coupons leben, sondern wieder arbeiten. Usw. usf. Es gabe noch so vieles zu erwaehnen, dass man nicht unbedingt wissen kann, wenn man nicht hier wohnt....
  • Werner  Meier 10.11.2016
    Vielleicht wollten die Trump-Wähler nur keine Präsidentin, die von Saudi Arabien finanziert ist?
  • Dracomir  Pires aus Bern
    10.11.2016
    Sogar die weissen Frauen haben Trump gewählt. Das beweist doch, dass Amerika unbedingt den Wechsel wollte.
  • Harald  Beutler 10.11.2016
    Nur traute sich wohl ein wesentlicher Teil dieser hochschulgebildeten Trump-Wähler nicht, dies vorgängig der Wahlen gegenüber Umfragen sowie ihrem Bekanntenkreis zuzugeben, da sie sofort Repressalien zu befürchten gehabt hätten. Ob jetzt, nach der Wahl, jeder Trump-Wähler dazu stehen kann? Ich bezweifle es, denn die Wut der Gutbürger von links ist enorm.
  • Studer  Werner 10.11.2016
    Es scheint heute einfach Mode zu werden, dass demokratische Entscheide nicht mehr akzeptiert werden. Wenn Unterlegene oder Andersdenkende Entscheide nicht mehr akzeptieren können und meinen, ihre Meinung sei richtig, dann noch protestieren und auf die Strasse gehen, dann wird die Demokratie nicht mehr lange leben und von der Anarchie abgelöst. Aehnliches passiert ja auch in Europa inkl. Schweiz und noch schlimmer, Politiker sind auch schon mit von dieser Partie.