Neuer Song «Straight Outta Vagina» Jetzt hat Trump auch noch Pussy Riot gegen sich

MOSKAU/LOS ANGELES - Im Song «Straight Outta Vagina» feiert die russische Punk-Band Pussy Riot das weibliche Geschlechtsorgan – und attackiert Donald Trump.

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Die russischen Protest-Punker von Pussy Riot haben ein neues Lied veröffentlicht, mit dem sich die Band in den US-Wahlkampf einmischt – und zumindest indirekt den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump angreift.

«Straight Outta Vagina»: Pussy Riot macht gegen Donald Trump mobil play
Nadeschda Tolokonnikowa tritt im Nonnenkostüm auf. Screenshot YouTube

 

Im Video zum Song «Straight outta Vagina» trägt Frontfrau Nadeschda Tolokonnikowa (26) ein Nonnenkostüm und wird von Frauen begleitet, die in WC-Kabinen tanzen. Im Refrain singt sie schliesslich: «Don’t play stupid/Don’t play dumb/Vagina’s where you’re really from». (Etwa: Spiel nicht den Ahnungslosen. Auch Du entstammst einer Vagina.)

«Narzisstischer oranger Menschenaffe»

Dem Guardian sagte Tolokonnikowa, die Zeile könne sehr wohl als Antwort auf Trumps Aussage, wonach er schönen Frauen jederzeit an die Muschi greifen dürfe, verstanden werden.

Sie betonte aber, dass die «Idee einer kraftvollen weiblichen Sexualität grösser ist, als jeder populistische Grössenwahnsinnige»: «Die Vagina ist grösser als Trump!»

Auf der YouTube-Seite zum Song teilt die Band weiter aus: «Vaginen gehören nicht einem narzisstischen, blöden, orangen Menschenaffen, der behauptet, er könne Frauen ganz einfach an der Muschi packen. Die Besitzerin einer Vagina ist eine Frau.»

«Straight Outta Vagina»: Pussy Riot macht gegen Donald Trump mobil play
Screenshot YouTube

 

Neue Songs angekündigt

Tolokonnikowa, die inzwischen nicht mehr mit Pussy-Riot-Mitgründerin Maria Aljochina zusammenarbeitet, kündigte zudem an, dass ihre Band bald zwei weitere Videos veröffentlichen werde, die sich sowohl mit der US- als auch mit der russischen Politik befassen werden. 

«Trump unterstützt offen die autoritären Methoden von Wladimir Putin. Und das ist beängstigend. Das ist nicht die Welt, in der ich leben möchte», sagte sie. Es gelte nun, die Ausbreitung von «patriarchalischen und frauenfeindlichen Ideen» zu stoppen. 

Publiziert am 26.10.2016 | Aktualisiert am 02.11.2016
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