Neue Massnahmen nach zwei Todesfällen Immer mehr Flüchtlinge auf österreichischen Güterzügen

Österreich will gegen die zunehmende Anzahl an versteckten Flüchtlingen auf den Güterzügen vorgehen, nachdem es Anfangs Monat sogar zu zwei Todesfällen kam mit blinden Passagieren.

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Hier wurden die beiden Toten und der schwerverletzte Flüchtling aufgefunden. Sie hatten sich auf einem Güterzug versteckt. ZOOM.TIROL

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Die österreichische Polizei will mit Kontrollen von Güterzügen einen neuen Zustrom von Flüchtlingen bremsen. Direkt hinter der italienisch-österreichischen Grenze sollen die Züge ab Mittwoch in Steinach am Brenner angehalten und auf blinde Passagiere durchsucht werden.

Das teilte die österreichische Polizei am Dienstag mit. Vor allem in den Nachtstunden soll demnach kontrolliert werden.

In den vergangenen Wochen hatten sich immer wieder Flüchtlinge auf Güterzügen versteckt und waren auf diesem Wege nach Deutschland gekommen. Erst am vergangenen Samstag war in Oberbayern eine waghalsige Fahrt von drei jungen Nordafrikanern auf einem Güterzug gestoppt worden. Das Trio hatte den Zug am Brenner bestiegen.

Seit Anfang Dezember hatte die Polizei in Tirol Güterzüge stichprobenartig durchsucht. Vor eineinhalb Wochen waren bei Wörgl ein Mann und eine Frau beim Entladen getötet worden. Sie hatten sich auf einem Güterzug versteckt (BLICK berichtete). (SDA)

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016
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