Schweiz öffnet Geldhahn für Gaza

  • Publiziert: 30.12.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

BERN – Die Zivilbevölkerung leidet unter der erneut aufgeflammten Gewalt im Nahen Osten. Jetzt hilft die Schweiz finanziell aus.

Das Geld ist für die Partnerorganisationen der UNO und das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) bestimmt. Neben den bereits vorgesehenen vier Millionen Franken stelle die Schweiz «unverzüglich zusätzliche finanzielle Mittel» zur Verfügung, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit.

Mit dem Geld wird das Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge der Vereinten Nationen (UNRWA) und das IKRK unterstützt. Sie seien einige der wenigen Akteure, die im Gazastreifen in der Lage seien, Hilfe zu leisten.

Für das EDA stellen die Ereignisse im Gazastreifen eine «ernsthafte Verletzung des humanitären Völkerrechts dar, das insbesondere die Gewaltanwendung an der Zivilbevölkerung verbietet». Es ruft alle Parteien auf, dafür zu sorgen, dass die Verletzten angemessen behandelt und wenn nötig evakuiert werden.

Zudem bedauert das EDA die Bombardierung eines Gebäudes, in dem sich die Räumlichkeiten eines seiner Partner in Gaza befinden. Dabei sei Sachschaden entstanden. (SDA/num)

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