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Dies berichtete der Fernsehsender Kanal 10. Der Parteichef der Arbeiterpartei, Ehud Barak, der sich zuvor mit Netanjahu geeinigt hatte, bleibt Verteidigungsminister.
Die Beteiligung an der Koalition unter Netanjahus Führung war unter den Mitgliedern der Arbeitspartei äusserst umstritten. Die Delegierten des ausserordentlichen Parteitages folgten jedoch mehrheitlich dem Willen ihres Vorsitzenden.
Netanjahu und Barak erzielten die Einigung, nachdem sie sich am Dienstagmorgen persönlich in die Koalitionsgespräche einschalteten. Zuvor hatten die Delegationen beider Parteien miteinander verhandelt. Wie Baraks Büro vor der Abstimmung mitteilte, kann die Arbeitspartei nun auf fünf Ministerposten zählen.
Wie das Armeeradio berichtete, verpflichtete sich Netanjahus Likud-Partei als Zugeständnis an die Arbeitspartei dazu, die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern fortzusetzen und die bisherigen Abkommen zu respektieren. Ausserdem will die künftige Regierung dem Bericht zufolge weiter gegen nicht genehmigte jüdische Siedlungen im Westjordanland vorgehen. (SDA)
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Politische Gegner und dennoch Regierungskollegen: Benjamin Netanjahu, der designierte Ministerpräsident, und Ehud Barak (l.) (Reuters)