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Freiwillige ägyptische Helfer bringen Hilfsgüter an den Grenzübergang in Rafah. (AP)
Israel hat seine Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen am Montag fortgesetzt. Live-Bilder aus Gaza, die vom US-Nachrichtensender CNN übertragen wurden, zeigten wenige Minuten nach Mitternacht (Ortszeit) mehrere Explosionen in der Stadt.
Anschliessend stieg Rauch auf. Auch der Lärm von Flugzeugen und Sirenen von Rettungsfahrzeugen waren zu hören. Was getroffen wurde, war nicht zu erkennen.
Am Sonntag hatte die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben 30 Angriffe geflogen. Dabei seien mehr als 70 Ziele bombardiert worden, mehr als die Hälfte davon seien Schmugglertunnel unter der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten gewesen.
Unterdessen wurde bekannt, dass ein ägyptischer Grenzsoldat und ein Palästinenser am Sonntag bei Zusammenstössen an der Grenze des Gazastreifens zu Ägypten getötet wurden. Sie seien bei Auseinandersetzungen zwischen ägyptischen Sicherheitskräften und der Hamas ums Leben gekommen, hiess es in Kairoer Sicherheitskreisen.
Kämpfer der Hamas hätten zudem einem Ägypter ins Bein geschossen. Die Sicherheitskräfte am Grenzübergang Rafah hätten mehrfach in die Luft geschossen, um durch den Grenzzaun nach Ägypten geschlüpfte Palästinenser zur Umkehr zu zwingen. Augenzeugen zufolge gelang es dennoch dutzenden Palästinensern, in das Nachbarland zu fliehen.
Krankenhäuser in Gaza berichteten, zehn Personen hätten bei den Auseinandersetzungen in Rafah Schussverletzungen erlitten. (sda)
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Zum Teil gewalttätige Proteste gegen die Luftangriffe Israels erschütterten die arabische Welt. (AP)