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Laut Augenzeugen begann der Beschuss am Samstag gegen 16.30 Uhr Ortszeit und traf vor allem Ziele im Norden und Süden. Beschossen wurden demnach Beit Hanun und Dschabalija im Norden sowie Chan Junis im Süden des Palästinensergebietes. Die israelischen Bodentruppen stehen seit Tagen für einen möglichen Einmarsch in den Gazastreifen bereit.
Ein Reporter der französischen Nachrichtenagentur AFP sah Dutzende Granaten, die im Norden des Gazastreifens einschlugen und nach dem Einschlag dichte Rauchwolken hinterliessen. Er beobachtete Panzerverbände, die sich in Richtung Gazastreifen bewegten, während Kampfflugzeuge das Gebiet überflogen.
Ein Sprecher der israelischen Armee weigerte sich auf Anfrage, das Geschehen zu kommentieren, und sagte lediglich, der Einsatz der Streitkräfte werde fortgesetzt.
«Neue Freunde» für Soldat Schalit
Israel hatte am 27. Dezember mit seiner Militäroffensive gegen die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas- Organisation begonnen. Bisher hatten Luftwaffe und Marine das Gebiet bombardiert.
Die Hamas drohte für den Fall einer Bodenoffensive der Armee mit der Entführung israelischer Soldaten. In einer am Samstag vom Radiosender der Organisation verbreiteten Erklärung hiess es, sollten die israelischen Soldaten in den Gazastreifen einrücken, werde Gilad Schalit «neue Freunde» bekommen. Der israelische Soldat Schalit war im Juni 2006 im Gazastreifen verschleppt worden. (SDA/gux)