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Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, sagte, er verstehe nicht, weshalb Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den brutalen Angriffen der israelischen Armee untätig zusehe. «Du bist doch der Präsident aller Palästinenser, tue endlich etwas!», forderte er ihn auf, «Wir (die arabischen Staaten) werden dann hinter dir stehen».
Die zerstrittenen palästinensischen Gruppierungen sollten ihre internen Streitikeiten beenden und «umgehend» eine Versöhnungskonferenz abhalten, forderte Mussa.
Der saudiarabische Aussenminister Saud el Faisal sagte, die arabischen Staaten könnten den Palästinensern solange nicht die Hand reichen, wie diese zerstritten seien. Es sei an der Zeit, dass sich die Palästinenser auf eine Regierung der nationalen Einheit einigten.
Die seit anderthalb Jahren im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas und die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der im Westjordanland regiert, stehen sich feindlich gegenüber.
Der israelischen Regierung warf Mussa vor, sie habe ihre Offensive im Gazastreifen nur begonnen, um ihre Chancen bei den bevorstehenden Wahlen zu verbessern. «Das Opfer des Wahlkampfes ist Gaza», fügte er hinzu. (SDA/gux)
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Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erhält Unterstützung von den arabischen Staaten zugesichert. (AP)