Nachzählung bestätigt Trump siegt auch in Wisconsin

Die Grüne Kandidatin Jill Stein hat nach Trumps Triumph die Nachzählung der Stimmen in Wisconsin beantragt. Nun liegt das Ergebnis vor.

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Der designierte Präsident habe mit der nochmaligen Zählung von fast drei Millionen Wahlzetteln 162 Stimmen hinzugewonnen und damit weiter einen Vorsprung von mehr als 22'000 Stimmen vor seiner demokratische Rivalin Hillary Clinton, teilte die Wahlkommission mit.

Die Grüne Kandidatin Jill Stein hatte die Nachzählung in Wisconsin beantragt und auch die Kosten dafür übernommen. Auch in Michigan und Pennsylvania versuchte sie, eine Neuauszählung zu erreichen. Gerichte in den beiden Bundesstaaten lehnten das aber letztlich ab.

Bei der Nachzählung in Wisconsin wurden keine groben Unregelmässigkeiten oder Hackerangriffe auf die Wahlautomaten festgestellt. Stein hatte angedeutet, dass es solche möglicherweise gegeben haben könnte, ohne dafür allerdings Beweise vorzulegen.

Bis Dienstag muss das amtliche landesweite Endergebnis der US-Wahl vom 8. November bekanntgegeben werden.

Aussenminister steht fest

Trump kündigte auf Twitter zudem an, dass er seinen Aussenminister am Dienstag benennen wolle. Nach übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich dabei um den Geschäftsführer des Mineralölkonzerns ExxonMobil, Rex Tillerson. Trump habe sich festgelegt und die Entscheidung sei auf den 64-Jährigen gefallen, berichteten die «New York Times» und der Sender CNN am späten Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Trumps Umfeld.

Im Wahlkampf versprach Trump ein viel besseres Verhältnis zu Russland. Die Berufung Tillersons würde ganz auf dieser Linie liegen. Tillerson hat enge Verbindungen nach Russland und auch persönliche Bande zu Präsident Wladimir Putin. 2013 erhielt er von Putin den Orden der Freundschaft.

Tillerson steht seit 2006 als Vorstandsvorsitzender an der Spitze von ExxonMobil. Der gebürtige Texaner hat keinerlei politische Erfahrung, das teilt er mit Trump. ExxonMobil macht einen Umsatz von etwa 300 Milliarden US-Dollar. Es operiert auf allen Kontinenten und ist in etwa 70 Ländern vertreten. (SDA/stj)

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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  • Sarah  Keller 13.12.2016
    Nun, da das geklärt ist, müssen auch die Grünen zur Kenntnis nehmen, dass eben doch ist, was so sehr nicht sein durfte.

    Hoffe, dass diese Zwängerei für Jill Stein so richtig teuer wird. Aber gut allemal, hat sie diese Nachzählung durchgedrückt, denn sie ist wohl exemplarisch für Michigan und Pennsylvania und der Abschluss der unwürdigsten und beschämendsten US-Präsidenten-Wahlen je. Denjenigen Kreisen, die Trump als Gewinner einer Betrügerei bezeichnen, wäre anzuraten, jetzt Ruhe zu geben.
  • John  Fulton aus Lyss
    13.12.2016
    Bei den Nachzählungen kam generell heraus, dass in Städten gelegentlich falsch zugunsten von Clinton ausgezählt wurde, auf dem Land war man ehrlicher mit den Resultaten. Natürlich erzählt das die Clinton Globalistenpresse nicht.