Nach Trumps Wahl Juden und Muslime stehen in den USA zusammen

Der Direktor einer jüdischen US-Organisation hat den Muslimen des Landes angesichts der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten seine Unterstützung zugesichert.

judaism-islam-common_e582422b46bf8aa4.jpg play
Die islamische und die jüdische Religionsgemeinschaft stehen zusammen. Twitter

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Trump macht ernst USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
3 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

Der Tag, an dem die neue US-Regierung ein «Register für Muslime erschafft, ist auch der Tag, an dem ich mich als Muslim registrieren werde«, sagte Jonathan Greenblatt, Leiter der Anti-Diffamierungsliga (ADL), am Freitag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP.

Das werde er gerade aufgrund seines jüdischen Glaubens und seiner «Verpflichtung für die fundamentalen Werte der USA tun», sagte Greenblatt in dem Interview. Seine ADL kämpft gegen Antisemitismus und Intoleranz, Greenblatt selbst arbeitete in der Vergangenheit als Berater des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama. Trump hatte im Wahlkampf immer wieder Muslime verunglimpft und unter anderem ein Einreiseverbot gefordert.

Im November 2015 sagte der nun gewählte Republikaner auf die Frage in einem Interview mit dem Sender MSNBC, ob er ein Datensystem zur Erfassung von Muslimen plane, das werde er «sicherlich» tun. Vor einigen Tagen jedoch erklärte sein Kommunikationschef Jason Miller, Trump habe «nie» für ein Register von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit plädiert.

Greenblatt sagte AFP, als jüdische Gemeinde wüssten sie, was mit derlei Massnahmen einhergehe. «Wir können uns daran erinnern. Wir haben schmerzhafte Erinnerungen daran, als wir identifiziert, registriert und markiert wurden.» (SDA)

Publiziert am 19.11.2016 | Aktualisiert am 18.01.2017
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

7 Kommentare
  • Ronald  Schmid aus Miami
    19.11.2016
    Jeden Tag Geschichten erfinden, solange es gegen Trump ist?

    Ja Oel und Wasser vermischen sich? "Give me a break"
  • Walter  Staub , via Facebook 19.11.2016
    Das wird ja gut herauskommen, wenn der Wolf und der Fuchs sich zu einer unheiligen Allianz zusammen tun.
  • marc  klauser aus schmitten
    19.11.2016
    Schwieriges Unterfangen, aber es wird trotzdem zum Krieg führen. Die EU wird ihren Beitrag schon preisgeben und 100 Prozent untergehen weil Deutschland anfängt sich zu bekriegen wie man es kennt. Aber das ist nicht des Volkes schuld, die Politik Deutschland gleicht einer Diktatur und keiner Demokratie. Bei uns angesteckte Politiker / Innen zu Genüge bekannt.
  • Daniel  Bignens 19.11.2016
    Ohne Geschichtsprofessor zu sein, kann man vermuten,in Europa ging es mit dem `Rassismus` vor ca. 70 Jahren und früher darum, dass man sich unter fremdsprachig-europäischen Ländern nicht mehr `beargwöhnt`. ( Amerika die Schwarzen) Das scheint ja gelungen zu sein. Nun weitet sich das aber aus und beinhaltet nun alle Kulturen, rein aus der Erfahrung der 30-er...Jahre letztes Jahrhundert und früher. Es soll nach Meinung verschiedener Leute nun ausgedehnt werden auf eine globale `Völkerliebe`.
  • Daniel  Bignens 19.11.2016
    Bei all diesen Fragen um die Muslime darf man doch nicht die Augen verschliessen. Ich glaube nicht, dass bei einem `normalen`Zuzug von Muslimen in unsere Gegenden irgend jemand gross dagegen wäre.Es würde unbemerkt vonstatten gehen.Es kommen in gemässigtem Rahmen ja auch Portugiesen...Aber wenns viel wird für unsere Gegenden und die Leute das kundtun,dann sofort die `Rassismuskeule`schwingen, das zeugt auch nicht von Einfühlungsvermögen dieser Gruppierungen.Wie sieht das bei denen aus?