Nach Seenot alle in Sicherheit

  • Publiziert: 05.04.2007, Aktualisiert: 03.01.2012

ATHEN – Vor der griechischen Insel Santorini ist am Donnerstag ein Kreuzfahrtschiff mit fast 1600 Menschen an Bord auf Felsen aufgelaufen und in Seenot geraten.

Die fast 1200 Passagiere und 400 Besatzungsmitglieder seien alle in Sicherheit gebracht worden, erklärte der Minister für die Handelsmarine, Manolis Kefaloyiannis. Die Rettungskräfte hätten schnell und gut reagiert. Es sei niemand verletzt worden.

Die «Sea Diamond» setzte einen Notruf ab und lag mit Schlagseite nahe dem grössten Hafen der Insel, wie die Behörden erklärten. An dem Rettungseinsatz waren mehr als ein Dutzend Schiffe, sechs Hubschrauber der Marine, zwei Transportflugzeuge der Streitkräfte und vier Kriegsschiffe beteiligt.

Die Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden mit Schiffen in den Hafen von Santorini gebracht. Tausende Touristen und Einwohner beobachteten von der Küste aus den Einsatz. Der Betreiber der «Sea Diamond», der Reisekonzern Louis Cruise Lines, teilte mit, bei den meisten Passagieren an Bord handele es sich um Amerikaner.

In das Schiff sei Wasser eingedrungen. Die 143 Meter lange «Sea Diamond» wurde 1986 gebaut und 1999 komplett überholt.

Seemann getötet

KORFU – Bei einem weiteren Zwischenfall vor der Insel Korfu wurde heute ein philippinischer Seemann getötet. Der 47-Jährige sei ums Leben gekommen, als der Gurt eines Rettungsbootes auf dem Kreuzfahrtschiff «Astoria» sich gelöst habe, erklärten die Behörden. Drei weitere Besatzungsmitglieder seien verletzt worden.

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