Nach Festnahme von Kurden-Politikern Explosion in der Türkei fordert acht Tote

Vor einem Polizeigebäude in der kurdisch geprägten türkischen Stadt Diyarbakir ist offenbar ein Sprengsatz explodiert. Acht Menschen wurden getötet, zahlreiche weitere verletzt.

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Bei einer schweren Explosion vor einem Polizeigebäude in der Kurdenhochburg Diyarbakir im Südosten der Türkei sind acht Menschen ums Leben gekommen, rund 30 weitere wurden verletzt. Bei dem Vorfall handelt es sich wohl um einen Autobomben-Anschlag, wie der Sender NTV berichtet.

Die Detonation ereignete sich wenige Stunden nach der Festnahme der Chefs der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP in einer Serie nächtlicher Razzien, mit denen die türkischen Behörden ihr Vorgehen gegen Kritiker von Präsident Recep Tayyip Erdogan ausweiteten.

Der Zugang zu den sozialen Netzwerken Twitter und Whatsapp wurde einer Beobachtergruppe zufolge blockiert.

Helikopter kreisten über der Stadt. Krankenwagen seien zum Ort der Explosion unterwegs gewesen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, zu der Detonation sei es neben einem Anbau des Polizei-Hauptquartiers gekommen. (SDA)

Publiziert am 04.11.2016 | Aktualisiert am 04.11.2016
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  • Hans  Scheidegger 04.11.2016
    Nach den weiteren willkürlichen Verhaftungen unliebsamer Kritiker erstaunt es mich nicht, dass eine Reaktion, wie hier beschrieben, erfolgt. Die Türkei ist längst zu einem Unrechtsstaat geworden. Und es ist wahrlich ein Hohn, dass der Despot und Protz Erdogan und seine Entourage immer noch behaupten, die Türkei sei eine Demokratie. Erdogan ist jede noch so üble Machenschaft nach Gutdünken recht, seine Allmacht zu zementieren. Für ihn heiligen alle, auch noch so tyrannischen Mittel, diesen Zweck.